Interstuhl UP Stehhocker Test – Mehr im Stehen arbeiten!

Interstuhl UP Stehhocker – Test
Interstuhl UP Stehhocker im ausführlichen Test

Wie kann es gelingen, die Büroarbeit mehr im Stehen zu erledigen? Der Interstuhl UP Stehhocker liefert die Antwort darauf – das aktiv, unterstützte Stehen.

Ich habe die Stehhilfe getestet und zeige dir, wie ich meinen Arbeitsalltag zum Positiven verändern konnte. Zum ersten Mal ist es mir gelungen, mein persönliches Stehziel zu erreichen und sogar zu übertreffen. Nicht nur einmal, sondern seit einiger Zeit regelmäßig.

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Vorteile

  • Schöne Optik
    Klar, modern und funktional – so lässt sich das preisgekrönte Design (German Design Award Gold 2017) des UP Stehhockers am besten beschreiben. Mir persönlich gefällt die Optik mit der Interstuhl-typischen roten Handschlaufe sehr.
  • Aktives, unterstütztes Stehen
    Laut Ergonomie-Empfehlung solltest du mindestens 30% des Tages im Stehen arbeiten. Der UP hilft dir dabei, dein gestecktes Stehziel zu erreichen. Aber nicht nur das. Durch die Unterstützung selbst und durch die Möglichkeit aktiver Haltungswechsel werden Belastungen im Stehen minimiert. Und das ist spürbar, ja, macht sogar Spaß!
  • Hohe Kippsicherheit
    Hohe Bewegungsfreiheit und gleichzeitig ein sicherer Stand – der Interstuhl UP Stehhocker schafft es, beides zu vereinen. Damit es aber nicht zum ungewollten Kippen kommt, ist an der rutschhemmenden Standfläche zusätzlich noch ein Kippschutz integriert. Dieser äußere Ring ist spürbar beim Pendeln und gibt dir die Rückmeldung, bis hierher und nicht weiter.
  • Intuitiv und flexibel einsetzbar
    Produkte (von denen man vorher nicht wusste, dass man sie brauchen würde) werden verwendet, wenn sie einfach zu bedienen sind und ein direkter Nutzen spürbar ist. Der UP Stehhocker ist genau solch ein Produkt. Sein kompaktes Design, das geringe Gewicht und der umlaufende Griffrand machen den Hocker sehr flexibel einsetzbar. Nicht nur am Schreibtisch. Ich habe ihn auch schon in der Küche beim Schnippeln oder beim Wäsche Zusammenlegen verwendet.
  • Hohe Produktqualität – Made in Germany
    Alle Teile sind aus Kunststoff. Was manchen direkt negativ aufstoßt, sehe ich ganz anders. Denn bei Interstuhl sieht und spürt man die Qualität. Der ergonomische Bürohocker wird in Deutschland, auf der Schwäbischen Alb gefertigt. Was hier ebenfalls erwähnenswert ist, sind die 10 Jahre Herstellergarantie.
  • Nachhaltigkeit
    Das Familienunternehmen hat das Thema Nachhaltigkeit fest in der Firmenphilosophie verankert. So sind alle Materialien sortenrein trennbar und können recycelt werden. Deshalb wurde der UP Stehhocker auch mit dem Blauen Engel ausgezeichnet.

Nachteile

  • Relativ harte Sitzfläche
    Wenn du ein bequemes Sitzpolster erwartest, wirst du ggf. enttäuscht sein. Der Sitz ist mit einem relativ weichen Inlay versehen. Dieses ist drucknachgiebig und besitzt eine Art Memory-Effekt. Das heißt, dass sich die Form leicht der Form deines Gesäßes anpasst. Anfangs fühlt sich das Stehsitzen womöglich ungewohnt hart an. Unangenehm ist es aber nicht. Auch deshalb, weil dein Gesäß nur auf dem Sitz-Inlay anlehnt und nicht mittig darauf aufsitzt.
    Falls du dich nicht mit der Sitzfläche arrangieren kannst, findest du im Test eine (meine) Lösung* dazu. Aber auch hier gilt: gib dem Sitz eine Chance und lass dir Zeit bei der Eingewöhnung!

Produktdaten

  • Höheneinstellung: stufenlos von 620–880 mm
  • Durchmesser des Sitzes: 330 mm
  • Produktgewicht: 5 kg
  • max. Belastung: 120 kg
  • Farben: schwarz und grau-weiß
  • Material: hochwertige, matte Kunststoffoberfläche, weiches Sitz-Inlay, textile Handschlaufe, gummierter Standfuß
  • Lieferung: fertig montiert im Karton

Für wen ist der UP Stehhocker geeignet?

Eines vorneweg: Um die vollen Vorzüge des unterstützten Stehens am Büroarbeitsplatz ausnutzen zu können, ist ein höhenverstellbarer, ergonomischer Schreibtisch zwingend notwendig (oder ein höhenverstellbarer Schreibtischaufsatz). Und hier lohnt es sich besonders, wenn sich die Tischhöhe elektrisch verstellen lässt. Außerdem ist eine Memory-Funktion empfehlenswert. So kannst du drei Positionen voreinstellen, die du dann auf Knopfdruck anfahren kannst – 1. Sitzen, 2. Stehsitzen/ unterstütztes Stehen und 3. Stehen.

Ansonsten ist der Interstuhl UP Stehhocker für alle Menschen geeignet, die…

  • 151–192 cm groß und 45–120 kg schwer sind
  • einen Steharbeitsplatz (z. B. an der Theke) oder Sitz-Steh-Arbeitsplatz (Büro, Homeoffice) haben ➔ ab 2,5 h im Stehen ist es sinnvoll, die Arbeitshaltung zu wechseln
  • ihr gesetztes Stehziel erreichen oder übertreffen möchten
  • Stehbelastungen minimieren wollen
  • mehr Bewegung in ihren Arbeitsalltag bringen möchten
  • das unterstützte Stehen/ Stehsitzen testen und in ihren Alltag integrieren möchten

Interstuhl UP Stehhocker – Der ausführliche Test

Preisgekröntes, funktionales Design

Der erste Eindruck ist oft entscheidend. Beim Interstuhl UP Stehhocker war dieser durchweg positiv. Das fängt schon beim Karton an. Schön gestaltet, mit zwei vertieften Tragegriffen und das Beste, es wird auf jede unnötige Plastikverpackung verzichtet.

UP Stehhocker mit Karton
Man sieht und spürt direkt die hohe Qualität

Der UP wird fertig montiert geliefert. Du kannst ihn also aufstellen und direkt verwenden. Und hier kommt der nächste Punkt, der mir positiv aufgefallen ist: die Einfachheit. Ich bin ehrlich. Vorher wusste ich nicht, dass ich einen Stehhocker überhaupt brauchen würde. Doch jetzt bin ich begeistert vom Stehsitzen und der Möglichkeit, so einfach und schnell von einer zur anderen Arbeitshaltung wechseln zu können. Der UP ist intuitiv und einfach zu bedienen. Und was ich genauso wichtig finde, er lädt gerade deshalb dazu ein, ihn auch zu nutzen.

Die hohe Produktqualität ist sicht- und spürbar. Einerseits im klaren und funktionalen Design (German Design Award Gold 2017), das sich sehr schön in die Umgebung des Büros einpasst. Andererseits in der Verarbeitung der Materialien. Man merkt, dass der UP Stehhocker in Deutschland entwickelt und gefertigt wird. Und auch das Thema Nachhaltigkeit kommt beim Familienunternehmen Interstuhl nicht zu kurz. Du bekommst 10 Jahre Garantie, alle Materialien sind sortenrein trennbar und können recycelt werden und der Hocker wurde mit dem Blauen Engel ausgezeichnet.

Sitz

Der Sitz, oder besser gesagt die Fläche zum An- bzw. Auflehnen ist mit einem weichen Sitz-Inlay versehen. Wobei ich meine, dass die Beschreibung „weich“ etwas falsche Erwartungen aufkommen lässt. Das graue Inlay ist drucknachgiebig, lässt sich etwa 1 cm eindrücken und hat eine Art Memory-Effekt. Es passt sich der Körperkontur an und nimmt anschließend wieder seine ursprüngliche Form an. Ich würde es als nicht absolut bequem, aber überhaupt nicht unangenehm beschreiben – so kannst du dir vielleicht besser etwas darunter vorstellen.

Stehhocker – Sitz von oben
Graues, weiches Sitz-Inlay

Interstuhl gibt an, dass das UP Sitzkissen für den Stehhocker nicht empfohlen wird. Warum nicht? Weil beim unterstützten Stehen das Gesäß nicht zentral auf der Sitzfläche aufliegt, sondern lediglich anlehnt. Außerdem wäre der sichere Stand beeinträchtigt, da das Kissen herunterrutschen könnte.

Ich kann das nachvollziehen, sehe es aber auch ein bisschen anders. Das UP Sitzkissen hat eine leichte Gummierung auf der Unterseite. Dadurch entsteht eine relativ hohe Reibung. Bei meinem Test ist das Kissen während des unterstützten Stehens an Ort und Stelle geblieben. Lediglich beim Aufstehen konnte es vorkommen, dass es leicht nach vorne verrutscht ist. Falls dir also die Sitzfläche zu hart sein sollte, kannst du noch immer auf das komfortable Kissen zurückgreifen. Ich will aber nochmals darauf hinweisen, dass dies nur meine persönliche Meinung ist.

Das UP Sitzkissen* wird in Handarbeit auf der Schwäbischen Alb gefertigt. Es ist hochwertig verarbeitet und kann auch vielseitig auf anderen Sitzgelegenheiten wie Stühlen, Bänken oder sogar auf dem Boden verwendet werden. Du hast die Wahl aus insgesamt 14 Farben.

Interstuhl UP Sitzkissen maigrün
Interstuhl UP Sitzkissen in maigrün

Höhenverstellung

Die Höhenverstellung ist einfach und stellt gleichzeitig auch DAS charakteristische Designmerkmal des Interstuhl UP Stehhockers dar. Oben, direkt unter dem Sitz, befindet sich eine rote, textile Handschlaufe. Wenn du daran ziehst, kannst du die Sitzhöhe (oder sagt man dazu Stehsitz-Höhe?) sehr genau einstellen. Dies geschieht natürlich stufenlos und ist von 62 cm bis 88 cm möglich. Damit eignet sich der UP sowohl für kleine, als auch große Menschen. Genauer für eine Körpergröße von 151–192 cm.

Sitz mit Designelement Handschlaufe
Charakteristische Handschlaufe für die Anpassung der richtigen Höhe

Wenn du dich anlehnst, sinkt die Gasfeder etwa um bis zu 3 cm ein. Wichtig: der UP Stehhocker ist bestimmt nicht dafür vorgesehen! Aber ich persönlich nutze das federnde Einsinken manchmal spielerisch dazu, um in vertikaler Richtung zu schwingen. Diese Bewegungsart kommt der des Gehens ähnlich und sorgt dafür, dass die Bandscheiben be- und entlastet und damit mit Nährstoffen versorgt werden.

Die Sicherheitsgasfeder befindet sich zwischen der oberen und unteren Säule (Teleskop-Bauart). Sie ist von außen nicht sichtbar. Das hat zwei Vorteile: Zum einen ist so eine hohe Sicherheit gewährleistet – Finger einklemmen unmöglich. Zum anderen kann es nicht passieren, dass du versehentlich die Feder anfasst – keine Verschmutzung möglich.

UP Stehhocker – Teleskop-Säule und Standfuß
Teleskop-Säule und Standfuß

Flexibilität

Die hohe Flexibilität ist eines der Produktmerkmale, weshalb der Interstuhl UP Stehhocker nicht nur im Eck stehen bleibt, sondern auch garantiert verwendet wird.

  • Geringes Gewicht – 5 kg bringt er auf die Waage. Ein Leichtgewicht, wenn man bedenkt, dass er mit einem Körpergewicht von bis zu 120 kg belastet werden kann.
  • kompaktes Design – Sowohl Sitz als auch Standfuß haben einen Durchmesser von 33 cm. Die minimale Produkthöhe beträgt 62 cm. Aufgrund dieser geringen Abmessungen kann der Hocker sehr platzsparend in einer Ecke, neben oder sogar unter dem Schreibtisch verstaut werden.
  • Handlich – Direkt unter dem Sitz befindet sich ein umlaufender Griffrand. Hier kannst du den UP mit einer Hand (und natürlich auch mit zwei Händen) greifen und transportieren. Das fühlt sich sehr angenehm an und ist super praktisch.
Sitz von unten – umlaufender Griffrand
Umlaufender Griffrand

Durch diese drei Vorteile ist ein schneller und einfacher Wechsel vom Bürostuhl auf den Stehhocker und anders herum gewährleistet. Und natürlich kann er auch recht einfach überall dorthin getragen werden, wo er gebraucht wird. Ob in der Bastel-Werkstatt, in der Küche, beim Zusammenlegen der Wäsche oder bei einem gemütlichen Gespräch an der Theke.

Unterstütztes Stehen/ Stehsitzen

Beim unterstützten Stehen, das auch als Stehsitzen bezeichnet wird, werden die Belastungen im Stehen minimiert. Der Interstuhl UP Stehhocker nutzt hier zwei Wege, um dies zu erreichen:

  1. Bessere Gewichtsverteilung
    Das Gewicht verteilt sich auf drei Punkte: linker Fuß, rechter Fuß und der Hintern (Sitzbeinhöcker). Dabei werden die Füße im Vergleich zum reinen Stehen entlastet. Da das Gesäß in dieser Position nur auf der Sitzfläche anlehnt, wird es übrigens weniger stark belastet als dies beim reinen Sitzen der Fall wäre.
  2. Dynamik im Stehen
    Durch das aktive Stehen entsteht eine wechselnde Be- und Entlastung der Muskeln, Sehnen und Gelenke. Auf diese Weise werden einseitige und statische Belastungen vermieden. Außerdem wird die Durchblutung gefördert, die Atmung wird freier und Organe werden in ihrer natürlichen Funktion unterstützt – alles Effekte, die sich positiv auf die Gesundheit, aber auch auf die Leistungsfähigkeit auswirken.

Wie funktioniert das aktive Stehen?

Der Interstuhl UP Stehhocker besitzt einen abgerundeten Standsockel. Dieser ist mit einem gummierten, rutschhemmenden Kunststoff überzogen. Mittig ist eine kleine plane Fläche, die dem Hocker als neutrale Standfläche dient (also wenn du mal nicht draufsitzt). Außen befindet sich ein Kippschutz, eine rundum über die runde Sockelfläche hinausragende Kante.

UP Stehhocker – Standsockel von unten
Standsockel von unten – außen siehst du den Rand, der als Kippschutz dient

Das aktive Stehen ergibt sich nun von ganz allein. Denn der Hocker lädt dich regelrecht dazu ein, dich während der Benutzung zu bewegen – kreisende, pendelnde Hüftbewegungen, Seitwärtsbewegungen, Beinwechsel, dreidimensionale Beweglichkeit des Oberkörpers, ja selbst eine geringe vertikale Schwing-Bewegung über die Gasfeder ist möglich (wie ich schon oben beschrieben habe).

Auch trotz der hohen Dynamik während des unterstützten Stehens ist der sichere Stand stets gewährleistet. Beim Pendeln nach vorne spürst du einen kleinen Widerstand, wenn der Kippwinkel an den äußeren Rand des Standsockels kommt. Ein ähnliches Feedback bekommst du, wenn du dich zu weit nach hinten abdrückst (durch die plane Fläche).

Wie stelle ich die richtige Höhe für das unterstützte Stehen ein?

Um die richtige Höhe des UP Stehhockers einzustellen, musst du ein bisschen ausprobieren. Wichtig: du sitzt nicht mittig auf der Sitzfläche, sondern dein Gesäß lehnt nur daran an. Der UP ist also während der Nutzung ständig um einen bestimmten Winkel gekippt.

Achte darauf, dass beide Füße stabil auf dem Boden stehen, deine Knie leicht gebeugt sind und du den Rücken aufrichtest. Der Kippwinkel des Stehhockers sollte nur so groß sein, damit die spürbare Kante (Kippschutz) noch nicht berührt bzw. nicht überschritten wird.

Pendelst du beim aktiven Stehen direkt auf der Kante oder darüber hinaus, kann es passieren, dass sich der Standfuß von der Stelle bewegt. Eine leichte Bewegung ist übrigens normal, wenn du dich sehr dynamisch bewegst. Dies ist aber nicht schlimm, sondern erhöht die Dynamik zusätzlich, da du ab und zu aufstehen und den Hocker wieder neu positionieren musst.

Hast du die Höhe richtig eingestellt, kommt nun noch die Anpassung der Arbeitshöhe deines Schreibtisches. Diese ist optimal, wenn deine Armbeugen einen Winkel von ca. 90° oder mehr erreichen und du die Schultern locker hängen lassen kannst. Hier möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass es sich spätestens jetzt bezahlt macht, einen höhenverstellbaren Schreibtisch mit Memory-Funktion gekauft zu haben. Denn dann hast du die Möglichkeit, drei unterschiedliche Arbeitspositionen einzuspeichern und auf Knopfdruck anzufahren – 1. Sitzen, 2. Unterstütztes Stehen/ Stehsitzen und 3. Stehen.

Desktopia Pro LED-Bedienelement
Ergotopia Desktopia Pro (Testbericht) – Bedienelement mit 4 programmierbaren Tischhöhen

Wie kann ich den Interstuhl UP Stehhocker in meinen Arbeitsalltag integrieren?

Eine ergonomische Faustregel besagt, dass die Arbeit zu 60% im Sitzen, zu 30% im Stehen und zu 10% im Gehen erledigt werden sollte (Empfehlung der LASI – Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik). Wenn es dir bisher schwer gefallen sein sollte, 2,4 Stunden am Tag (30% eines 8 Stunden-Arbeitstages) im Stehen zu arbeiten, ist der UP Stehhocker super dafür geeignet, dein gesetztes Stehziel zu erreichen.

Ein kleiner Tipp von mir: Du musst keine 2,4 Stunden am Stück im Stehen bzw. unterstützten Stehen arbeiten. Sinnvoller ist es sogar, wenn du dir die unterschiedlichen Arbeitshaltungen in kleinere Zeiteinheiten einteilst. Zum Beispiel so:

  • Sitzen – ca. 3,5 h/ Tag oder 30 min/ h
  • Stehen – 2 h/ Tag oder 15 min/ h
  • Unterstützt stehen – 1,5 h/ Tag oder 10 min/ h
  • Gehen – 1 h/ Tag oder 5 min/ h

Das Gehen fällt mir übrigens recht leicht. Ich habe einen Hund und gehe täglich dreimal laufen. Eigentlich sollte ich diese Zeit nicht als Arbeitszeit zählen. Aber beim Laufen kommen mir meistens die besten Ideen. Und manchmal lösen sich währenddessen Probleme, vor denen ich vorher noch gestanden bzw. gesessen bin. Ich kann dich also nur dazu ermutigen, zumindest die Mittagspause dazu zu nutzen, ein paar Schritte zu gehen – das klappt auch ganz gut ohne Hund ;-).

Und dann habe ich noch einen Tipp, wie du den UP Stehhocker in deinen Arbeitsalltag integrieren kannst: in die bewegte Pause, in Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen und in Meetings.

Unterschied zum UP Sitzhocker

Die beiden Hocker von Interstuhl sehen auf den ersten Blick sehr ähnlich aus. Aber es gibt Unterschiede. Vor allem in der Nutzung.

  • Interstuhl UP Sitzhocker (Testbericht):
    Er eignet sich vor allem als Ergänzung zum Bürostuhl. Mit dem sehr flexiblen Mehrzweck-Hocker kannst du mehr Dynamik in deinen Sitzalltag bringen – Stichwort: dynamisches Sitzen.
  • Interstuhl UP Stehhocker:
    Er eignet sich, um das gesteckte Ziel für die Arbeit im Stehen zu erreichen. Außerdem, um die Belastungen während des Stehens zu minimieren. Als Sitzhocker ist er nicht geeignet. Warum? Weil selbst die unterste Position für die meisten Menschen zu hoch zum Sitzen ist – auch für mich. Darüber hinaus könnte der integrierte Kippschutz als Einschränkung der Bewegungsfreiheit wahrgenommen werden.
Interstuhl UP Sitzhocker/ Stehhocker Vergleich
Beide Hocker im Vergleich

Da kommt die Frage auf: Sitzhocker oder Stehhocker? Am besten natürlich beide! Müsste ich mich aber für einen entscheiden, so würde ich den UP Stehhocker wählen.

Da ich den Interstuhl PURE (Testbericht) als Bürostuhl verwende, habe ich schon eine sehr hohe Beweglichkeit im Sitzen. Mit dem Stehhocker habe ich neben dem aktiv, dynamischen Sitzen und dem Stehen noch eine dritte Möglichkeit, die Arbeitshaltung zu wechseln: das aktive, unterstützte Stehen.

Fazit

Seit ich den UP nutze, wird mein Home Office immer mehr zum bewegten Arbeitsplatz. Und ich spüre, wie gut das tut.

Ich weiß, wie wichtig es ist, über den Arbeitstag hinweg unterschiedliche Haltungen einzunehmen. Trotzdem ist es mir bisher nicht immer leicht gefallen, regelmäßig aufzustehen. Seit ich den Interstuhl UP Stehhocker* nutze, hat sich vieles verändert. Ich erreiche mein Stehziel (ca. 30% des Arbeitstages) und besser noch, ich komme des Öfteren darüber hinaus.

Die Bedienung ist einfach und intuitiv, der positive Nutzen ist direkt spürbar – schon allein diese zwei Punkte waren es, die mich überzeugt haben. Hinzu kommen das reduzierte, klare Design, die wirklich schöne Optik, die hohe Produktqualität und, was mir mittlerweile sehr wichtig ist, der Nachhaltigkeitsgedanke. Der Interstuhl UP Stehhocker ist eine Bereicherung für den oft viel zu statischen Schreibtischarbeitsplatz.

Interstuhl UP Stehhocker am Schreibtisch
Damit erreichst auch du dein Stehziel!

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Vielen Dank für deine Unterstützung,
Stefan

2 Gedanken zu „Interstuhl UP Stehhocker Test – Mehr im Stehen arbeiten!“

  1. Hej Stefan,

    ich wollte dir mal berichten, dass ich durch deine tollen Berichte auf die UP Sitz- bzw. Stehhocker aufmerksam wurde. Finde deinen Schreibstil sehr angenehm und besonders gefällt mir, dass du ehrlich bist. Das merkt man.
    Nun zum UP. Bin total begeistert von den Dingern :-). Sie sehen schön aus und bringen einen ganz neuen Schwung in den Sitzalltag hinein. Es macht wirklich Spaß, den Hocker zu nutzen. Und um das geht´s doch auch. Denn was bringt mir ein ergonomisches Sitzmöbel, welches ich einmal kurz nutze und dann in irgendeinem Eck verstauben lasse.

    Da er so praktisch und handlich ist, nehme ich ihn auch oft nach der Arbeit im Home-Office mit in meine Ess-Küche. Gerade beim Schneiden von Obst oder Gemüse finde ich das unterstützte Stehen sehr wohltuend.

    Ich würde den UP Stehhocker wieder kaufen und bin sehr froh, dass ich mich für ihn entschieden habe.

    Viele Grüße aus dem Norden,
    Martina

    Antworten
    • Hej Martina :-)

      vielen Dank für deinen Kommentar.

      Du hast vollkommen recht, ein Produkt wie der UP Stehhocker nutzt nur dann etwas, wenn es auch genutzt wird. Und ich kann das ebenfalls bestätigen. Ich nutze ihn täglich im Büro und habe es sogar geschafft, mittlerweile fast die Hälfte des Tages stehend bei der Arbeit zu verbringen. Das tut einerseits gut, es ist befreiend und gerade das aktive Stehsitzen macht auch Spaß.

      Viele Grüße,
      Stefan

      Antworten

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