Monitorständer/ Monitor-Standfuß – Ratgeber

Dein Bildschirm ist zu niedrig eingestellt oder lässt sich nicht ausreichend an deine Sehbedürfnisse anpassen? Dann kann ein Monitorständer oder Monitor-Standfuß für Abhilfe sorgen.

In diesem Ratgeber zeige ich dir, weshalb ich in fast allen Fällen zu einem Monitor-Standfuß rate. Und, wo überhaupt der Unterschied zum Ständer liegt. Du lernst die unterschiedlichen Arten kennen und erfährst, wo deren Vor- oder Nachteile liegen. Außerdem gebe ich dir gezielte Empfehlungen.

Unterschiedliche Arten + Empfehlungen

Das Wichtigste zuerst: Was ist der Unterschied zwischen einem Monitorständer und einem Monitor-Standfuß? Auf gängigen Onlineshops wie Amazon werden beide Begriffe meist als Synonym verwendet. Doch die beiden Produkte unterscheiden sich.

Ein Monitorständer ist eine erhöhte Plattform (Monitorerhöhung), auf der der Monitor abgestellt werden kann.

Ein Monitor-Standfuß ist eine separate, aber freistehende Haltevorrichtung, an der ein vorhandenes Display montiert werden kann. Sie ist sozusagen eine Alternative für den mitgelieferten Standard-Standfuß.

Beide gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Hier möchte ich dir die wichtigsten und in meinen Augen sinnvollsten vorstellen.

Ergonomischer Monitorständer bzw. Monitor-Standfuß

Ein ergonomischer Monitorständer bzw. ergonomischer Monitor-Standfuß ist mit den wichtigsten Funktionen zur Positionseinstellung des Anzeigegeräts ausgestattet.

Entsprechende Ständer sind meist nur höhenverstellbar. Die Anpassung der Höhe ist zwar relativ einfach möglich (stufenlos mit Feststell-Mutter; über mehrere Stufen per Raster und Druckknopf in den Füßen). Ist sie jedoch einmal eingestellt, lässt sie sich nur umständlich an eine neue Position anpassen. Insbesondere bei schweren Bildschirmen.

Eine Ausnahme ist der höhenverstellbare Schreibtischaufsatz. Dieser kann z. B. über eine Hubmechanik (Gasfeder) nicht nur einfach, sondern vor allem auch schnell in der Höhe verstellt werden.

BoYata Monitorständer

Der Ständer besteht aus zwei Platten (Stand- und Auflageplatte) und ist aus Aluminium gefertigt. Dies verleiht ihm eine hohe Stabilität. Er ist bis zu 15 kg belastbar und bietet eine Auflagefläche von 29×23 cm (B x T).

Die obere Platte ist von 11–17 cm höhenverstellbar. Hierfür musst du einfach die Mutter auf der Rückseite der Säule lockern (werkzeuglos möglich).

Erhältlich ist das Produkt sowohl in Silbergrau als auch in Schwarz.

Meine Empfehlung | Ständer
HUANUO

Diese etwas günstigere Monitorerhöhung ist in 3 Stufen höhenverstellbar (9–12–14 cm). Die Höhenverstellung funktioniert über die gefederten Druckknöpfe in den vier rutschfesten Standfüßen.

Der Ständer ist mit einer stabilen Gitterlochplatte ausgestattet (37×23,6 cm). Die Löcher tragen zu einer guten Luftzirkulation bei. So ist der Ständer auch bestens für Geräte geeignet, die während des Betriebs warm werden – z. B. ein Laptop.

Besser sind hier ergonomische Monitor-Standfüße. Sie sind sowohl höhenverstellbar als auch drehbar, neigbar und schwenkbar. Damit entsprechen sie den Anforderungen der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV). Diese besagt, dass der ergonomische Bildschirm individuell an die eigenen Sehbedürfnisse anpassbar sein muss.

Bei einem Monitor-Standfuß hast du nicht nur eine hohe Anpassungsfähigkeit. Die meisten Modelle sind auch sehr flexibel. Und diese Flexibilität ist wichtig, wenn du bspw. mit deinem höhenverstellbaren Schreibtisch von der sitzenden in die stehende Arbeitsposition wechselst. Hier ist es üblicherweise notwendig, den Bildschirm an den veränderten Blickwinkel anzupassen.

Ergotron Neo-Flex

Der Standfuß ist für alle Widescreen Monitore mit einer Bildschirmdiagonalen von 20″–32″ geeignet. Dein Bildschirm sollte ein Gewicht von mind. 7.3 kg besitzen, aber nicht schwerer als 16.3 kg sein.

Durch die patentierte Lifttechnologie von Ergotron ist eine sehr leichtgängige Verstellung des Displays möglich – Höhenverstellung: 13 cm, Neigung: +25°/–5, Schwenkung: 360°, Drehung: 90° (Pivot-Funktion).

Meine Empfehlung | Standfuß
RICOO Monitor-Ständer

Besitzt du einen kleineren und leichteren Monitor mit einer Bildschirmdiagonalen von 17″–32″ und einem Gewicht von bis zu 7 kg, so stellt der RICOO eine gute Alternative dar.

Er ist ebenfalls mit VESA 75×75 und 100×100 ausgestatte. Alle wichtigen Einstellmöglichkeiten sind vorhanden – Höhenverstellung: 11 cm, Neigung: +/–20°, Schwenkung: +/–45°, Drehung: 360° (Pivot-Funktion).

Auch hier befinden sich auf der Rücksteite des Standfußes zwei praktische Klemmen für eine aufgeräumte Kabelführung.

Monitorständer für 2, 3, 4 Monitore

Arbeitest du mit mehr als einem Monitor, so solltest du darauf achten, dass sich die Displays aneinander anpassen lassen – Rahmen an Rahmen, bestenfalls alles auf einem Niveau. Bei gleichen Bildschirmdiagonalen und fast rahmenlosen Gehäusen ist dies meist kein Problem. Hast du jedoch zwei unterschiedliche Bildschirmgrößen, so kann ein Monitorständer für Abhilfe sorgen. Bspw. auch dann, wenn einer der beiden Monitore im Querformat, der andere aber im Hochformat aufgestellt ist.

Bei zwei Geräten eignet sich auch ein sogenannter Dual Monitorständer für 2 Monitore. Achte darauf, dass er einerseits breit genug ist und ausreichend Auflagefläche besitzt. Anderseits, dass er dem Gewicht gewachsen ist (max. Belastung).

Monitorständer für 3 oder 4 Anzeigegeräte wirst du eher vergebens suchen. Dies liegt an den unterschiedlichen Baugrößen der Bildschirme, aber vor allem auch an der hohen Belastung. Falls du hierfür eine Lösung suchst, so empfehle ich dir zwei Dual Monitorständer zu verwenden – modulares System.

HUANUO für 2 Monitore

Hierbei handelt es sich um dasselbe Produkt wie oben vorgestellt. Nur bekommst du hier gleich zwei Monitorständer. Durch die praktische, rechteckige Form lassen sich die HUANUO Ständer spaltlos nebeneinander stellen. Somit hast du Platz für zwei Bildschirme. Auch hier hast du wieder die Wahl aus drei unterschiedlichen Höhen (9–12–14 cm).

Die beiden Ständer lassen sich auch aufeinander stellen. Hierdurch hättest du bspw. die Möglichkeit, oben den Drucker und unten Utensilien wie Druckerpapier o. Ä. zu verstauen.

CARO Monitorständer

Dieser Monitoraufsatz bringt Naturoptik ins Home-Office. Er wird aus einer melaminharzbeschichteten Spanplatte gefertigt und ist in insgesamt 8 verschiedenen Farben erhältlich: Eiche, Wildeiche, Buche, Betonoptik, Weiß, Grau, Hellgrau, Schwarz.

Der stabile Bildschirmaufsatz bietet mit einer Breite von 100 cm genügend Platz, auch für größere Bildschirme. Die Erhöhung beträgt 15 cm.

Ergotron Neo-Flex Standfuß für 2 Monitore

Der Neo-Flex ist optimal geeignet für zwei Bildschirme bis zu einer Diagonalen von 24″ (max. Breite des Rahmens darf 62 cm nicht überschreiten) und bis zu einem Gesamtgewicht von 15,4 kg. Auch hier solltest du wieder darauf achten, dass die Bildschirme mind. 6,4 kg auf die Waage bringe. So ist gewährleistet, dass die patentierte Lifttechnologie optimal funktioniert. Durch diese lässt sich das Display 13 cm in der Höhe verstellen sowie 360° drehen und schwenken.

Die Haltearme sind mit VESA 75×75, 100×100 ausgestattet. Auf der Rückseite des Standfußes befinden sich Klammern, worüber du deine Kabel sauber verlegen kannst.

Meine Empfehlung | 2 Monitore

Laptopständer

Die sinnvollste Art des Monitorständers ist die des Laptopständers. Sie erhöht das Display des kompakten Computers. Auf diese Weise entsteht ein besserer Blickwinkel beim Arbeiten. Der Kopf muss weniger gesenkt werden, wodurch insbesondere der Schulter- und Nackenbereich entlastet wird. Es entstehen keine (weniger) schädliche Zwangshaltungen.

Ein Laptopständer ist auch dann zu empfehlen, wenn der Laptop als ergänzende Anzeige zum Hauptbildschirm genutzt wird – bei einer sogenannten Zwei-Bildschirm-Lösung.

BoYota Laptopständer

Der komplette Laptopständer ist aus Aluminium gefertigt. Er ist stabil und optisch ansprechend. Du erhältst ihn in insgesamt 5 Farben: Silber, Gold, Grau, Rosa, Schwarz.

Die Auflage ist für Laptops von 10–17 Zoll geeignet. Ein toller Nebeneffekt von Alu ist die gute Wärmeleitung. Wenn es deinem Gerät zu heiß wird, kann die überschüssige Wärme hierdurch optimal über den Laptopständer abgeleitet werden.

Die Silikon-Pads garantieren für einen sicheren und rutschfesten Stand deines Laptops. Über die zwei Z-Gelenke kann die obere Plattform individuell in der Höhe und im Winkel verstellt werden.

Monitorarm mit Tischhalterung/ Wandhalterung

Ziehst du einen Monitorständer vor allem aufgrund des Platzgewinns unter dem Bildschirm in Betracht, möchtest aber gleichzeitig nicht auf Ergonomie verzichten, dann gibt es eine bessere Lösung: Eine Monitorhalterung bzw. ein Monitorarm mit Tischhalterung oder Wandhalterung.

Der Monitorarm wird entsprechend seiner Befestigungsart entweder am Tisch (per Klemme oder Tüllen-Montage mit Bohrung und Verschraubung) oder direkt an der Wand befestigt. Anschließend wird das Display an der VESA-Schnittstelle mit dem Arm verschraubt. Fertig!

Nun hast du die höchste Anpassungsfähigkeit und Flexibilität, die für einen Computermonitor möglich ist. Ein guter Monitorarm ist höhenverstellbar, schwenkbar, in der Neigung und Rotation einstellbar. Du hast sogar die Möglichkeit, das Display vom Quer- in das Hochformat zu drehen (Pivot-Funktion).

Ergotron LX

Dieser Monitorarm mit Tischhalterung trägt die meisten Office-Monitore mit einer Bildschirmdiagonalen von bis zu 34″ und einem Gewicht von 3,2–11,3 kg. Die Tischklemme passt für Plattenstärken von 1,0–6,0 cm.

Der Ergotron LX Monitorarm besitzt eine eigens entwickelte und patentierte CF™-Technologie (Constant Force). Durch diese lässt sich das Display sehr flexibel und mit wenig Kraftaufwand positionieren – einfach heben, kippen und drehen.

Bei dieser Monitorhalterung bekommst du eine Garantiezeit von 10 Jahren. Neben Weiß (wie hier), ist das Produkt auch noch in den Farben Schwarz und Aluminium erhältlich.

Meine Empfehlung | Monitorarm

Monitorständer mit Schublade/ Stauraum

Ein Monitorständer mit Schublade besitzt zwei große Vorteile. Einerseits die gewünschte Monitorerhöhung und andererseits die sinnvolle Nutzung des gewonnenen Stauraums. In der Schublade kannst du die wichtigsten Arbeits- und Hilfsmittel (Taschenrechner, Stifte, Papier und Blöcke, Organizer, Heftklammern, usw.) verstauen. Da sie sich so direkt in deinem zentralen Sicht- und Greifraum befinden, ist ein sehr einfaches und schnelles Erreichen der Materialien gewährleistet.

Meist sind die Schubladen bzw. Fächer so gestaltet, dass darunter noch genügend Platz vorhanden bleibt. Platz bzw. Stauraum, um die ergonomische Tastatur oder ergonomische Maus bei Nichtgebrauch zu verstauen.

ELLOVEN

Der stabile Rahmen des Monitorständers besteht aus einem weiß lackierten Aluminiumblech. Die Schublade wird aus Bambus gefertigt und besitzt mehrere zueinander abgetrennte Fächer. Darunter befindet sich sogar noch Stauraum, der Platz für die meisten Tastaturen bereithält (ca. 4,5–5 cm).

Die Monitorerhöhung beträgt 10 cm, die Auflagefläche ist 47 cm breit und 26 cm tief. Damit ist genügend Platz, auch für größere Monitore.

Monitorständer mit USB-Hub

USB-Hubs sind toll, nützlich und für viele Arbeiten essenziell. Doch sie sind nicht immer schön anzusehen. Warum also nicht den Monitorständer mit USB-Hub kombinieren? Einige solcher Produktlösungen sind neben USB-Schnittstellen auch noch mit den gängigsten Kartensteckplätzen (SD, Micro-SD) ausgestattet. Manche bieten sogar kabelloses Laden fürs Smartphone.

Vaydeer

Dieser Monitorständer mit USB-Hub besteht aus einer hochwertigen Aluminiumlegierung. Er ist für Bildschirme bis zu 32 Zoll geeignet (54,5 x 20,0 cm, max. 30 kg). Die Höhe beträgt 9 cm.

Die technische Ausstattung kann sich sehen lassen. Oben befindet sich ein Ladepad für schnelles, kabelloses Laden des Smartphones – 15 Watt, es wird iOS und Android unterstützt. An der Seite befindet sich der Hub mit insgesamt 4x USB 3.0 Anschlüssen.

Der VayDeer Monitorständer ist auch ohne Wireless Charging, aber mit USB-Hub erhältlich (hier). Außerdem gibt es noch eine Variante ganz ohne technischen Schnickschnack (hier). Diese wird sogar in zwei Breiten angeboten – S: 42 cm, L: 50 cm.

Satechi

Der Hersteller Satechi hat sich insbesondere auf Geräte von Apple spezialisiert. Dieser Monitorständer besitzt nicht nur einen USB-Hub mit 3x USB 3.0 + 1x USB-C, sondern auch zwei Kartensteckplätze für SD- und Micro SD-Karten. Außerdem ist ein Audiobuchsenanschluss (z. b. für Kopfhörer) integriert. Alle Anschlüsse befinden sich direkt vorne am Ständer und sind somit optimal zu erreichen.

Die Monitorerhöhung ist optisch modern designt. Sie beitet eine Auflagefläche von 21,3 cm in der Breite und 21,6 cm in der Tiefe. Die Höhe beträgt 4,1 cm. Also relativ klein, aber fein. Der Satechi ist garantiert kompatipel mit: Apple Studio Display, 2021 iMac M1, iMac Pro, 2020/2019/2017/2016 iMac. Ein Typ-C-Kabel wird mitgeliefert.

VESA-Standard

Wenn du dich für einen Monitor-Standfuß interessierst, begegnet dir garantiert die Abkürzung VESA. Diese steht für Video Electronics Standards Association und definiert die Norm zur Befestigung von Anzeigegeräten, an der sich Hersteller von Monitoren und Standfüßen orientieren.

Heutzutage sind die meisten Office-Monitore (und auch TV-Geräte) mit vier Gewindelöchern auf der Rückseite des Displaygehäuses ausgestattet – meist VESA 100×100 oder, bei kleineren Bildschirmdiagonalen, VESA 75×75. Die Zahl beschreibt den Lochmuster-Abstand, also bspw. 100 auf 100 mm.

Besitzen Monitor und Standfuß denselben VESA-Standard, sind sie kompatibel und können hierüber miteinander verschraubt werden. Wenn dein Monitor jedoch ohne VESA ausgestattet ist, benötigst du einen entsprechenden VESA Adapter. Diese sind meist explizit für ein bestimmtes Anzeigegerät gefertigt – z. B. für manche Apple iMacs.

So findest du den passenden Monitorständer

Monitorständer oder Monitor-Standfuß

Du stellst dir die Frage: Soll ich einen Monitorständer oder lieber Monitor-Standfuß kaufen?

Dazu musst du wissen, dass ich hier vorwiegend aus Sicht der Ergonomie auf die Thematik blicke. Geht es nach dieser, sollte das Arbeits- bzw. Hilfsmittel so gestaltet sein, dass du deine Bildschirmanzeige individuell an deine Bedürfnisse anpassen kannst. Das heißt, das Display sollte so positionierbar sein, dass es mit dem natürlichen Blickwinkel harmoniert. Und dieser ist im Normalfall leicht nach unten gerichtet – so entstehen die geringsten Belastungen beim konzentrierten Sehen.

Dies erreichst du, wenn sich die oberste Bildschirmzeile etwa auf Höhe oder leicht unterhalb der Augen befindet. Bei typischen Office-Monitoren mit 24 oder 27 Zoll wirst du merken, dass du hierfür das Display bis fast auf das Tischplattenniveau absenken musst. Spätestens aber bei einem Curved Monitor mit Ultrawide-Format.

Ein Monitorständer, also genau genommen eine Monitorerhöhung wäre hier also eher weniger angemessen. In jedem Fall besser ist der individuell einstellbare Monitor-Standfuß.

Es gibt aber auch Ausnahmen. Wenn du bspw. gesundheitliche Probleme (Halskrause, Versteifung bzw. Arthrodese in der Wirbelsäule, usw.) hast und den Blick nicht mehr leicht nach unten senken kannst. In einem solchen Fall kann der Monitorständer absolut vorteilhaft sein. Gerne auch in Verbindung mit einem separaten Monitor-Standfuß, durch den du das Display optimal an deine Sehbedürfnisse anpassen kannst.

Checkliste

  • VESA-Schnittstelle
    Die VESA-Norm ist nur dann relevant, wenn du dich für einen separaten Monitor-Standfuß entscheidest. Wichtig ist, dass dein vorhandener Monitor und der neue Standfuß dieselbe Norm besitzen – also bspw. VESA 100×100. Du findest die Norm entweder auf der Rückseite deines Modells oder in der dazugehörigen Bedienungsanleitung.
  • Bildschirmdiagonale und Gewicht des Monitors
    Ob Ständer oder Standfuß, achte darauf, dass die max. Belastung nicht überschritten wird. Die meisten Produkte sind für die typischen Office-Monitore mit 21, 24 oder 27 Zoll geeignet. Oft steht auch die Bildschirmdiagonale direkt in der Artikelbeschreibung. Auf die Diagonale kommt es übrigens vorwiegend an, wenn du einen passenden Standfuß suchst. Um alle ergonomischen Einstellungsmöglichkeiten nutzen zu können, müssen die Abmessungen aufeinander abgestimmt sein. Vor allem dann, wenn du bspw. auch die Pivot-Funktion (Anzeige im Hochformat) nutzen möchtest.
  • Material und Farbe
    Beim Monitor-Standfuß ist es klar. Dieser muss stabil sein, weshalb nur Profile aus Stahl oder Aluminium in Frage kommen.
    Bei Monitorständern ist die Auswahl größer: natürliche Optik aus Holz (Ahorn, Bambus, Buche, Eiche, Kiefer, Nussbaum, Walnuss), moderne Optik (transparent, aus Glas oder Plexiglas, Edelstahl, Betonoptik). Dennoch, die meisten Monitorerhöhungen sind aus Blech und Kunststoff gefertigt. Ich empfehle dir, auf eine stabile Bauweise zu achten – unabhängig vom Material.
    Achte darauf, dunkle Hochglanz-Designs zu vermeiden. Diese können aufgrund der Beleuchtung am Arbeitsplatz zu störenden Blendungen und Reflexionen sorgen. Deshalb sind helle und matte Farben (Weiß, Silber, Natur) zu empfehlen.
  • Stauraum
    Mach dir Gedanken darüber, für was du den gewonnen Platz unter dem Bildschirm nutzen willst. Möchtest du bspw. deine Tastatur plus Maus darunter verstauen? Dann sollte die Erhöhung breit genug sein, um beides nebeneinander positionieren zu können.
    Genauso ist es bei der Schublade bzw. den integrierten Schiebe-Fächern. Auch diese sollten groß genug sein, um die Arbeits- und Hilfsmittel darin verstauen zu können.
  • Zusatzfunktionen
    Natürlich kann jede Funktion separat durch ein Gerät hinzugekauft werden. Die elegantere Lösung ist jedoch, wenn du direkt schaust, ob es einen Monitorständer mit Hub, Wireless-Charging, Smartphone-Halter usw. gibt. So kannst du deinen Schreibtisch nicht nur ergonomisch, sondern auch funktional und optisch verbessern.

Vorteile eines Monitorständers

  • Bessere Ergonomie
    Eine Monitorerhöhung kann dir dabei helfen, dein Bildschirm besser an deine individuellen Sehbedürfnisse anzupassen. Dies gilt insbesondere dann, wenn du aufgrund von gesundheitlichen Problemen einen eingeschränkten Blickwinkel hast.
    Eine wesentlich bessere Ergonomie kannst du erreichen, wenn du einen separaten Monitor-Standfuß verwendest. Denn dieser lässt sich nicht nur in der Höhe verstellen, sondern auch neigen, schwenken und ggf. auch drehen.
  • Pivot-Funktion
    Stichwort Drehen. Ein passender Monitor-Standfuß ist in der Lage, das Display vom Querformat ins Hochformat (Porträt-Modus) zu drehen. Die sogenannte Pivot-Funktion. Diese ist insbesondere dann von Vorteil, wenn du viel mit hochformatigen Texten oder Tabellenkalkulationen arbeitest. Übrigens auch beim Lesen langer Texte im Netz.
  • Kabelmanagement
    Eine gute Kabelführung (Kabel-Klammern, Durchführungen) hat nicht nur einen praktischen, sondern auch einen optischen Nutzen. Denn durch sauber verlegte Kabel sorgst du für einen aufgeräumten Schreibtisch. Und mehr Ordnung sorgt bekanntlich für weniger Ablenkung. Bestenfalls sogar zu einer höheren Effektivität und Produktivität.
  • Mehr Arbeits- und Staufläche
    Durch die Erhöhung des Monitors entsteht Platz darunter. Diesen kannst du nutzen, um z. B. Papier und die wichtigsten Arbeitsmittel darunter abzulegen und immer griffbereit zu haben. Du kannst ihn aber auch dazu nutzen, deine Tastatur und Maus bei Nichtgebrauch darunter zu verstauen.
    Es gibt aber noch mehr Möglichkeiten, den gewonnen Platz zu nutzen. Bspw. als Abstellfläche für einen Mini-PC oder Mac Mini. Oder für einen externen Lautsprecher.
  • Mehrzweck Nutzung
    Monitorständer sind zwar für Monitore gemacht, können aber auch zweckentfremdet verwendet werden. In erster Linie natürlich als Erhöhung für den Laptop oder das Tablet. Sie lassen sich aber auch sehr gut als Ständer für Drucker, Scanner oder sonstige Peripheriegeräte nutzen. Wenn sogar noch eine Schublade integriert ist, kannst du darin das Druckerpapier verstauen.

Hinweis: Meine ausführlichen Beiträge und Testberichte sind mit gemacht. Wenn du dich für ein Produkt interessierst und mich unterstützen möchtest, dann nutze gerne die oben aufgeführten Links mit *. Bei diesen Affiliate-Links bekomme ich eine kleine Provision für qualifizierte Käufe. Der Preis aber bleibt derselbe.

Vielen Dank für deine Unterstützung,
Stefan

Schreibe einen Kommentar