Logitech MX Vertical – Testbericht

Logitech MX Vertical – Testbericht
Die Logitech MX Vertical im ausführlichen Test

Die Logitech MX Vertical ist die erste vertikale Maus des Herstellers. Und wie zu erwarten, sie spielt eher im oberen Preissegment mit. Informiert man sich ein wenig über die Entwicklung des Produkts, dann sollte dies definitiv gerechtfertigt sein. Aber hält die Maus auch, was sie verspricht? Und ist sie besser als die vielen z. T. sehr günstigen Konkurrenzmodelle?

Ich habe mir nun drei Monate Zeit genommen und sie intensiv getestet. Hier erfährst Du alle positiven, aber auch negativen Dinge, die mir aufgefallen sind. Jetzt aber viel Spaß mit dem Test.

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Auf die Schnelle – Alle Vor- und Nachteile der Logitech MX Vertical

Vorteile

  • Ergonomische, vertikale Form
    Das Gehäuse der Logitech MX Vertical ist um 57° aufgestellt. Diese aufgerichtete Position versetzt die Hand und vor allem den Unterarm in eine natürliche Haltung. Elle und Speiche liegen dabei fast parallel zueinander, wodurch Spannungen minimiert werden.
    Die gummierte und leicht gerillte Oberfläche sowie die möglichst anatomische Form ermöglichen der Maushand einen angenehmen und sicheren Griff.
  • Hohe Cursor-Geschwindigkeit und -Genauigkeit
    Der Laser der MX Vertical schafft eine Auflösung von 400 – 4.000 dpi. Die nennenswerte Besonderheit hierbei ist aber die DPI-Sondertaste, die mit dem Daumen erreichbar ist. Hierüber lässt sich neben der normalen Cursor-Geschwindigkeit auch ein „Präzisionsmodus“ einstellen. Per Klick wird die Mauszeigergeschwindkeit auf ein gewünschtes Minimum heruntergefahren. Somit ist gleichzeitig eine eine sehr hohe Geschwindigkeit als auch Genauigkeit beim Arbeiten möglich.
  • Herausragende Verbindungsmöglichkeiten
    Man hat die Möglichkeit, aus insgesamt drei verschiedenen Verbindungsarten auszuwählen. Zwei kabellose (Unifying und Bluetooth) und sogar eine mit Kabel (USB-C). Für die kabellose Verbindung ist ein 240 mAh starker Akku verbaut. Abhängig von der Nutzung sowie von Umgebungseinflüssen soll die Kapazität bis zu 4 Monate halten.
  • Erweiterung der Funktionalität – Sondertasten, Flow und DuoLink
    Die vier Sondertasten der Logitech MX Vertical können ganz indivduell und nach Belieben mit Funktionen belegt werden. DuoLink erweitert diese Funktionalität. In Verbindung mit einer entsprechenden Logitech Tastatur können die Sondertasten hiermit um jeweils eine weitere Funktion programmiert werden („fn“-Taste + Maustaste bzw. Mausgeste).
    Flow ermöglicht das Kopieren und Einfügen von Text, Bildern und Dateien über meherer Computer hinweg.

Nachteile

  • Gestreckte Finger
    Auf der linken, der Daumen-Seite ist die vertikale Maus sehr anatomisch, also auch ergonomisch geformt. Die Seite der Finger macht hier jedoch ein paar Abstriche. Optimaler wäre es, wenn die Gehäuseoberfläche rechts weiter nach aus gewölbt (konvex) wäre.
  • Ungünstige Lage der Vorwärts-Taste
    Um die vordere Daumentaste zu drücken bedarf es etwas Übung und Geschick. Eine wesentlich bessere Position beider Tasten (Vorwärts und Zurück) wäre unter- und oberhalb des Daumens gewesen.
  • Fest verbauter Akku
    Der Akku ist oft das erste Bauteil, welches den Geist aufgibt. Sollte dessen Kapazit einmal wesentlich geringer werden, gibt es keine Wechselmöglichkeit. Das Gehäuse ist von unten geschraubt. Um an die Schrauben zu gelangen, muss jedoch die geklebte Gleitfläche entfernt werden. Aus Gründen des Umweltschutzes und der Lebensdauer wäre ein leicht wechselbarer Akku besser gewesen.

Logitech MX Vertical – der ausführliche Test

Verbindungsmöglichkeit

Mehrere Möglichkeiten der Verbindung

Wenn es einfach und schnell gehen soll, spielt die Logitech MX Vertical ganz oben mit. Es muss nichts zusammengebaut und auch keine Bedienungsanleitung gelesen werden. Einfach auspacken, mit dem gewünschten Endgerät verbinden und schon kann die Arbeit losgehen. Dabei hat man die Möglichkeit, unter drei verschiedenen Verbindungsarten auszuwählen: per Unifying (USB-Receiver liegt bei), Bluetooth® und sogar per USB-C-Kabel (liegt ebenfalls bei).

Logitech MX Vertical mit Unifying-Empfänger und USB-C-Kabel
USB-C-Kabel (USB-A auf USB-C), Unifying-Empfänger und Maus

Vor allem aus Gründen der stabileren Verbindung, habe ich mich auf meinem Hauptcomputer für Unifying entschieden. Hierüber habe ich auch meine anderen Logitech Geräte, wie bspw. die Tastatur Logitech Ergo K860 verbunden. Ein USB-Receiver kann bis zu sechs Geräte verwalten – es wird also nur ein freier Steckplatz benötigt.

Über Easy Switch lässt sich die Logitech MX Vertical kabellos mit bis zu drei Geräten pairen. Nach der erflogreichen Registrierung an den unterschiedlichen Endgeräten (z. B. Computer, Laptop und Tablet PC) reicht ein kurzer Klick auf die Taste auf der Unterseite der Maus, um das aktuelle Gerät zu wechseln. Übrigens: Die Maus funktioniert sowohl auf Windows als auch auf MacOS ohne Funktionseinbußen.

Akku und USB-C

Der Hersteller gibt an, dass der Akku (Lithium-Polymer-Akku, 240 mAh) mit einer vollen Ladung bis zu vier Monate halten soll. Das variiert natürlich je nach Gebrauch und Umgebungseinflüsse (z. B. Hitze im Sommer). Aufgeladen wird der Akku per USB-C-Kabel. Hier muss ich mal ein Lob aussprechen, dass auf das fortschrittliche USB-C gesetzt wurde. Bei der Logitech MX Ergo hingegen ist man einen anderen Weg gegangen. Dort wird ein Micro-USB-Kabel mitgeliefert.

Um den Akku zu schonen, schält sich die Logitech MX Vertical schon nach kurzer Zeit in den Standby-Modus. Das aufwachen wiederum klappt sehr schnell und fast ohne merkliche Zeitverzögerung. Wer möchte, kann die Maus bei längeren Nichtgebrauch aber auch ganz ausschalten.

Logitech MX Vertical von unten
Maus von unten – Ein-/ Aus-Schalter sowie der Taster mit einer hellen, weißen LED, die anzeigt, mit welchem Gerät die Maus aktuell verbunden ist (1, 2 oder 3)

Schade, dass der Hersteller sich für einen fest verbauten Akku entschieden hat. Sollte dieser seine Kapazität verlieren, gibt es keine Möglichkeit, ihn auf einfache Art zu wechseln.

Vertikale Form

Weniger Belastungen im Arm

Das eigentlich Besondere an der Logitech MX Vertical ist ihre Form. Diese erinnert an den Handschüttelgriff. Denn das Mausgehäuse ist nicht wie gewohnt horizontal, sondern um ganze 57° aufgestellt. Dadurch wird die Hand und vor allem der Unterarm in eine neutrale Position „gezwungen“. In dieser natürlicheren Haltung liegen Elle und Speiche fast parallel zueinander. Das hat zur Folge, dass die Spannungen im Arm minimiert werden und es zu keinen bzw. weniger Ermüdungserscheinungen kommt.

Griff zur Maus – Logitech MX Vertical mit Hand
Der Griff zur Maus

Wenn man noch nie mit einer vertikalen Maus gearbeitet hat, wird der Griff zur MX Vertical anfangs relativ ungewohnt sein. Es benötigt definitiv eine gewisse Zeit der Eingewöhnung (je nach Typ unterschiedlich, aber gib Dir die Zeit!). Spätestens dann merkt man aber selbst, wie wohltuend die neue Haltung für die Maushand bzw. den Mausarm ist.

Ergonomische Gehäuseoberfläche

Die Gehäuseoberfläche ist an den Berührungsflächen gummiert und mit leichten Rillen versehen. Dies fühlt sich sehr angenehm an und gibt der Hand ein gutes und sicheres Gefühl beim Führen der Maus.

Rückseite mit geriffelter Oberfläche
Rückseite mit Blick auf die geriffelte Oberfläche

Der Gehäuserücken ist so gestaltet, dass die Handinnenfläche fast vollständig darauf aufliegen kann. Die Daumenseite ist ausgespart und mit einer relativ großen und vor allem angenehmen Auflage versehen. Hier spürt man auch die kleinen Rillen.

Die rechte Seite ist relativ gerade und nur sehr leicht nach außen gewölbt (konvex). Deshalb liegen hier die Finger in ihrer natürlichen Haltung nicht vollflächig auf. Möchte man sie auflegen, so muss man die Fingerglieder fast ganz durchstrecken. Auf Dauer würde dies zu erhöhten Spannungen führen, was letztendlich kontraproduktiv ist. Wegen dieser Gehäuseform fühlt sich der Griff zur Maus nicht 100%ig ergonomisch an. Wesentlich besser gelöst wurde dies bei der Evoluent Vertical Mouse 4 (noch immer eine meiner persönlichen Favoriten).

Logitech MX Vertical mit Hand von oben
Hier sieht man die relativ gerade verlaufende rechte Gehäuseoberfläche
Vergleich: Logitech MX Vertical – Evoluent Vertical Mouse 4
Vergleich: Logitech MX Vertical – Evoluent Vertical Mouse 4

Nützliche Tipps zur sicheren Bedienung

Wenn man die vertikale Maus richtig hält, ist das Handgelenk bzw. die Handwurzel etwas vom Tisch angehoben. Auch dies ist anfangs ungewohnt. Es bringt aber einige Vorteile mit sich. Vor allem wird dadurch der Druck auf die Handwurzel genommen. Da die Hand so jedoch gefühlt schwebt, kann es dazu kommen, dass anfangs die Bediengenauigkeit leidet. Deshalb ist es wichtig, dass auch sonst für eine ergonomische Arbeitshaltung am Schreibtisch gesorgt wird. Die Armauflagen des Bürostuhls sollten richtig eingestellt werden – also als Verlängerun der Tischkante. So wird die Bedienung wieder um einiges sicherer und genauer, da der Unterarm aufliegen kann.

Falls die Bedienunge der Maus aber auch dann noch ungewohnt sein sollte, empfehle ich eine relativ weiche, bewegliche Handballenauflage zu nutzen.

Sehr gute Gleiteigenschaften

Auf der Unterseite ist die Logitech MX Vertical mit einer umlaufenden Gleitfläche in Eiform ausgestattet. Jene und das relativ leichte Gewicht von 135 g machen es möglich, die Maus sehr leicht und mit nur wenig Kraftaufwand zu bewegen.

Das geringe Gewicht kann für manche aber auch als nachteilig empfunden werden – vor allem in der Eingewöhnungszeit. Eine schwerere Maus wäre ggf. besser bzw. genauer in der Bedienung. Aber auch hier gilt: Gib Dir Zeit!

Maustasten

Linke und rechte Maustaste

Beide Maustasten orientieren sich in ihrer Länge an jener der Finger. Die linke Taste besitzt einen sehr guten und spürbaren Druckpunkt. Die Klickkraft ist gut ausbalanciert.

Der Klick auf die rechte Maustaste unterscheidet sich spür- und hörbar von der linken. Gefühlt ist hier eine geringere Klickkraft notwendig. Aber auch wenn die Klicks anders ausfallen, sie sind beide angenehm in der Bedienung.

Maustasten der Logitech MX Vertical
Seitenansicht mit Blick auf die Maustasten

Präzisionsscrollrad

Das Präzisionsscrollrad zwischen den beiden Maustasten hat eine gute Position. Es lässt sich ohne spürbare Fehlbelastung betätigen. Die Oberfläche ist gummiert und leicht geriffelt. Der Bildlauf wird gut auf den Bildschirm übertragen und die Scrollbewegung ist durch ein angenehmes Raster spürbar. Für den Klick auf das Scrollrad (dritte Maustaste) ist eine etwas höhere Kraft notwendig. Dies stellt jedoch kein Problem (oder eher ein kleineres) dar, wenn die Maus, wie oben schon beschrieben, richtig gehalten wird.

Präzisionsscrollrad der Logitech MX Vertical
Das gummierte und leicht geriffelte Scrollrad

Vorwärts- und Zurück

Dem Daumen wurden insgesamt drei Tasten zugeordnet. Direkt über dem Daumen sind zwei Tasten positioniert, die ggf. des Öfteren genutzt werden: eine Zurück- und eine Vorwärts-Taste. Die Zurück-Taste lässt sich relativ einfach klicken. Dies kann entweder mit der Daumenspitze (angewinkeltes Fingerglied) oder mit der Fläche am Gliedübergang (gestrecktes Fingerglied) geschehen.

Daumenauflage mit Vorwärts- und Zurück-Tasten
Daumenauflage mit Vorwärts- und Zurück-Tasten; oben die DPI-Taste für den Präzisionsmodus

Um einiges schwieriger wird es jedoch bei der Vorwärts-Taste. Diese liegt etwas weit vorne. Klicken ist zwar möglich, aber es gelingt nur, wenn die Maus entsprechend in der Hand liegt und die Finger die notwendige Gegenkraft aufbringen. Besonders bei Personen mit kleineren Händern und speziell kleinerem Daumen sind hier Probleme vorprogrammiert. Eine insgesamt bessere Lösung wäre, wenn die beiden Tasten unter- und oberhalb des Daumens positioniert wären. Da jedoch die Vorwärts-Taste eher seltener genutzt wird und der Klick mit etwas Übung auch immer besser klappt, werte ich dieses Problem nicht so hoch.

Per Klick in den Präzisionsmodus

Am höchsten Punkt der Logitech MX Vertical befindet sich die Sondertaste. Diese ist in der Standardfunktion als DPI-Taste ausgelegt. Ein Klick darauf (klappt übrigens relativ einfach) fährt die DPI-Auflösung auf ein gewünschtes Minimum herunter. Hier hat sich der Hersteller echt was überlegt. Denn mit diesem „Präzisionsmodus“ lässt sich der Cursor sehr genau positionieren. Eine geringeere Cursor-Geschwindigkeit bedeutet nämlich gleichzeitig auch eine höhere Genauigkeit. Der wiederholte Klick auf die Sondertaste stellt die normale Cursor-Geschwindigkeit wieder her.

Eine Popup-Anzeige auf dem Bildschirm zeigt an, welche Mauszeigergeschwindigkeit aktuell gewählt wurde. Die Änderung geschieht etwas zeitverzögert (nur minimal). Mit der Software Logi Options lassen sich beide Geschwindigkeiten individuell anpassen (in 50 DPI-Schritten).

Die verbaute Optik der Maus ermöglicht eine Auflösung von 400-4000 dpi. Je höher die Auflösung gewählt wird, desto kleiner sind die Wege, die mit der Maus gegangen werden müssen. Kleinere Wege bedeuten auch weniger Belastungen. Jedoch leidet darunter auch die Genauigkeit. Aber warte, dafür gibt´s ja den Präzisionsmodus!

Zusatzfunktionen mit Software: Logi Options

Die Logitech MX Vertical funktioniert zwar auch ohne Treiber und Software. Um jedoch alle Funktionen vollständig nutzen zu können, empfehle ich, die Software Logi Options (für Windows und MacOS) zu installieren.

Screenshot Logi Options – zu sehen ist die Logitech MX Vertical in der Draufsicht und Seitenansicht
Screenshot Logi Options

Unter Logi Options lassen sich die oben genannten vier Sondertasten (dritte Maustaste, vorwärts, zurück und DPI-Sondertaste) individuell programmieren. Hier kann aus einer Liste von ca. 40 vordefinierten Funktionen ausgewählt werden. Außerdem können für bestimmte Anwendungen eigene benutzerdefinierte Funktionen festgelegt werden. Ein super Feature, wenn man intensiv und effektiv mit Shortcuts arbeiten will. Leider besteht die Auswahl auch hier nur aus der vordefinierten Liste.

Wenn Du eine ausgewählte Logitech Tastatur nutzt, lässt sich die Funktionalität der MX Vertical darüber hinaus um einige weitere Funktionen erweitern. DuoLink heißt hier das Zauberwort. Wird dann die „fn“-Taste auf der Tastatur gedrückt und gleichzeitig eine Maustaste oder Geste (Bewegung nach oben, unten, rechts oder links) ausgeführt, werden bestimmte, aber auch hier wieder nur vordefinierte Funktionen ausgeführt. Diese lassen sich ebenfalls individuell programmieren.

Arbeitest Du häufig parallel mit zwei Endgeräten – z. B. mit Computer und Laptop? Dann könnte Flow ein interessantes Feature sein. Denn damit kann die vertikale Maus gleichzeitig mit mehreren Computern interagieren. Aber nicht nur das. So lassen sich auch Texte, Bilder und Dateien von einem auf den anderen kopieren und einfügen. Dabei wird einfach der Mauszeiger an den Rand des Bildschirms gefahren und taucht auf dem Bildschirm des gekoppelten Gerätes wieder auf. Somit ist Datenaustausch auch ohne Cloud möglich.

Fazit zur Logitech MX Vertical

Es sind mehrere Punkte, die mich wirklich überzeugt haben. Mir gefällt das Design und die hochwertige Verarbeitung der Logitech MX Vertical*. Man sieht und spürt direkt, dass ein bekannter Name dahinter steckt. Die Verbindungsmöglichkeiten sind im Vergleich zu Konkurrenzmodellen herausragend. Da ich jedoch noch andere Logitech-Geräte im Einsatz habe, beschränke ich mich fast ganz auf Unifying. Die Technologie hat bisher ohne Probleme funktioniert.

Draufsicht auf die Logitech MX Vertical
Meine Lieblings-Funktion: die Taste für den Präzisonsmodus

Besonders nennenswert ist die DPI-Sondertaste für den Präzisionsmodus. Ich selbst habe die normale Cursor-Geschwindigkeit relativ hoch eingestellt, um Wege zu sparen. Dies benötigt aber auch eine gewisse Übung. Wenn ich aber doch mal mehr Genauigkeit benötige, reicht ein einfacher Klick. Genial!

Die vertikale Form ist vor allem eine Wohltat für den Unterarm. Und das ist spürbar – übrigens: Logitech hat den Nutzen der Maus in ihrem Ergo Lab getestet und nachgewiesen. Wer sich einmal an den Handschüttelgriff gewöhnt hat, möchte nicht mehr auf eine konventionelle, horizontale Maus umsteigen. Auch die gummierte und leicht geriffelte Oberfläche ist super angenehm und gibt der Maushand eine gewisse Sicherheit. Leider gibt es in Sachen Ergonomie aber doch ein paar Abstriche. Der Griff fühlt sich nicht zu 100% „richtig“ an. Wie oben schon erwähnt, wurde dies bei der Evoluent VM4 oder gar der R-Go Break HE Mouse wirklich besser gelöst. Mit etwas Übung und Geduld ist aber auch die Logitech MX Vertical eine sehr sinnvolle zu empfehlende ergonomische Mausalternative.

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Stefan

Stefan
Über Stefan 68 Artikel
Mein Name ist Stefan, ich habe Maschinenbau studiert und eine Weiterbildung zum Gesundheitsmanager absolviert. Gesundheit allgemein und speziell das Thema Ergonomie interessieren mich seit eh und je. Mit dieser Website möchte ich meinen Teil zu einer besseren, gesünderen Arbeitswelt beitragen.

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