Fußstütze im Büro – Ratgeber | 8 Arten + Empfehlungen

Du bist klein und Deine Füße reichen beim Sitzen nicht vollständig bis zum Boden? Dann ist die Fußstütze fürs Büro ideal dazu geeignet, um Abhilfe zu schaffen. Als einstellbare Höhenverstellung des Bodens sorgt sie dafür, wieder ergonomisch und vor allem gesund sitzen zu können.

In diesem Ratgeber erfährst Du alles Wissenswerte über Fußstützen. Du lernst die 8 unterschiedliche Arten kennen und bekommst gezielte Produktempfehlungen. Wichtig ist aber auch, die Vor- und Nachteile zu kennen und zu wissen, wie sie richtig eingestellt und verwendet werden.

Fußstütze fürs Büro - Wedo Relax
Die beliebteste höhenverstellbare Fußstütze – Wedo Relax*

Wann ist eine Fußstütze sinnvoll?

Für Arbeitsplätze, an welchen der Schreibtisch nicht höhenverstellbar ist, muss eine Fußstütze bereitgestellt werden. Dies gilt insbesondere bei kleinen Personen. Hier kann es vorkommen, dass sogar trotz ergonomischer Büromöbel bspw. die minimale Höheneinstellung des Bürostuhls nicht reicht, um beide Füße ganzflächig auf dem Boden abstellen zu können.

Durch die in der Luft hängenden Beine entsteht eine sehr ungesunde Arbeitshaltung. Denn es fehlt eine ausreichende Unterstützung. Außerdem ist man immer dazu geneigt, mit den Zehenspitzen den Fußboden zu erreichen. So kommt es oft zu einem sehr starken Abwinkeln der Unterschenkel. Dies kann zum Abklemmen der Blutgefäße in der Kniekehle führen. Die Blutzirkulation wird gemindert, die Beine schlafen ein, kribbeln oder schwellen an und letztendlich kann es auch zu Venenleiden oder gar Krampfadern kommen.

Mit einer Fußstütze unter dem Schreibtisch kann der fehlende Höhenunterschied zum Boden ausgeglichen werden. Sie fungiert sozusagen als einstellbare Erhöhung des Fußbodens. Auf diese Weise können die Beine, aber auch der Rücken und Nacken wieder ausreichend entlastet werden.

Fußstützen im Vergleich – 8 unterschiedliche Arten

Verstellbare Fußstütze

Eine verstellbare Fußstütze besitzt genau zwei Einstellmöglichkeiten: in der Höhe und in der Neigung. Dies reicht vollkommen aus, um eine möglichst optimale und ergonomische Anpassung des Fußbodens vorzunehmen.

Einige Modelle sind stufenlos, andere über ein Raster verstellbar. Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Eine freie Einstellung gibt mir die Möglichkeit, die Höhe und Neigung sehr individuell anzupassen. Außerdem lässt sich hier die Position auch relativ einfach mal ändern. Raster jedoch sind meist stabiler und halten die eingestellte Position besser – vor allem die Neigungseinstellung.

Wenn auch die sonstigen Anforderungen stimmen (die Du weiter unten findest), dann stellt die höhen- und neigungsverstellbare Fußstütze den Standard in Sachen Ergonomie dar. Weitere Funktions- oder Ausstattungsmerkmale sind nicht notwendig, können aber definitiv sinnvoll sein.

Fußstütze mit Wippfunktion

Bei der Fußstütze mit Wippfunktion ist der Name Programm. Sie ist meist so gebaut, dass sie auf zwei Arten verwendet werden kann. Auf einer Seite steht sie stabil auf dem Boden und fungiert als einfache Fußablage. Die andere Seite ist mit abgerundeten Kufen ausgestattet. Dadurch lässt sie sich im Sinne einer Fußwippe benutzen.

Die Wippbewegung ermöglicht ein relativ dynamisches Sitzen. Aufgrund der Unebenheit stehen die Füße nie ganz still. Die Muskeln, Sehnen und Gelenke werden beansprucht, wodurch die Durchblutung in den Beinen angeregt wird. Das hat den Vorteil, dass es weniger vorzeitigen Ermüdungserscheinungen kommt.

Fußstützen mit Wippfunktion sind aber oft nicht ausreichend verstellbar und bieten deshalb nur einem relativ kleinen Personenkreis eine optimale Ergonomie. Deshalb solltest Du am besten vorher messen, ob die Höhe der Stellfläche zu Deinen Körpermaßen passen.

Fußstütze mit Polsterung

Nicht nur unser Hintern, auch die Füße mögen´s manchmal angenehm und weich. Bei einer Fußstütze mit Polsterung ist genau das gegeben. Der weiche Untergrund ist optimal dafür geeignet, wenn Du gerne barfuß am Schreibtisch sitzt.

Hier kann zwischen zwei verschiedenen Fußstützen ausgewählt werden. Die erste ist praktisch eine ganz gewöhnliche, verstellbare, wie sie zuvor beschrieben wurde. Der Unterschied ist nur die Stellfläche für die Füße. Hier ist eine gepolsterte Auflage mit Hilfe eines Klettverschlusses angebracht. Diese kann abgenommen und gereinigt werden.

Die andere Version ist eigentlich ein halbrundes Kissen. Es kann als Fußauflage wie auch als Fußwippe genutzt werden (oder beim Liegen als Beinunterlage) – multifunktional einsetzbar. Durch das zusätzliche Kissen ist sogar eine eingeschränkte Höhenverstellung möglich. Der Bezug lässt sich abnehmen und ist maschinenwaschbar.

Fußstütze mit Massage-Funktion

Eine Polsterung ist weich und soll in erster Linie angenehm für die Füße sein. Die Oberfläche bei einer Fußstütze mit Massage-Funktion hingegen hat einen etwas anderen Zweck. Einzelne Noppen (runde, längliche und sogar bewegliche) auf der Trittfläche geben einem die Möglichkeit, die Fußsohlen (barfuß oder mit Socken) zu massieren.

Die leicht unebene Oberfläche und besonders die unterschiedlichen Noppen regen dazu an, die Füße während des Sitzens zu bewegen. Der große Vorteil ist also nicht alleine nur der positive Massageeffekt, sondern auch die gesteigerte Dynamik in den Füßen. Die Noppen wirken entspannend und die leichte Bewegung führt zu einer besseren Blutzirkulation in den Beinen.

Fußstützen mit Noppen müssen jedoch nicht unbedingt barfuß betreten werden. Feste Schuhe schaden der Oberfläche keinesfalls (wenn die Qualität stimmt).

Fußstütze mit Beinauflage

Eine Fußstütze mit Beinauflage besitzt zwei Ebenen. Die untere wird als übliche Fußablage genutzt. Diese ist einstellbar und kann an die eignen Körpermaße angepasst werden. Darüber befindet sich ein Bügel mit einer gepolsterten Rolle. Auch hierauf können die Füße abgestellt, aber eben auch das Bein aufgelegt werden. So sind mehrere unterschiedliche Haltungswechsel möglich.

Praktisch ist die Beinauflage auch dann, wenn man z. B. in der Pause mal gemütlicher sitzen möchte. Außerdem, und mit ein bisschen Geschick, lässt sich die Rolle auch als Faszienrolle in kleine Mikropausen integrieren. Einfach mit der Wade darüberstreichen und die Faszien werden gelockert.

Eine Besonderheit ist die Fußstütze für Gamingstühle. Denn hier hat die Stütze eine etwas andere Funktion. Beim Gaming wird oft eine bequemere Sitzposition eingenommen. Das heißt, man sitzt nicht immer aufrecht, sondern auch mal nach hinten geneigt. Dabei ist es sinnvoll und entlastend, wenn die Beine bzw. die Unterschenkel abgestützt werden können. Genau hierfür ist die Fußstütze gedacht – für eine Entlastung in der liegenden Position beim Zocken.

Weniger empfehlenswert ist die Hängematte für die Füße. In Verbindung mit einem Gamingstuhl kann sie aber dennoch zeitweise zu einer angenehmen Sitzposition verhelfen.

Fußstütze mit Heizung

Du leidest an kalten Füßen am Schreibtisch. Dann sollte die Fußstütze mit Heizung für Abhilfe schaffen. Sie besitzt die Standardeinstellungen für eine gute Ergonomie (höhenverstellbar, neigbar) und hat eine angenehme Teppichoberfläche. Die Besonderheit ist aber eben die beheizte Trittfläche. Perfekt für die kalte Jahreszeit und bei schlechtem Raumklima im Büro aufgrund kalter Wände und Böden.

So angenehm eine solche direkte Heizung für die Füße sein kann, so bedacht sollte man sie einsetzen. Zu hohe Temperaturen und eine zu lange Einwirkung dieser auf die ruhenden Beine, kann auf Dauer zu Venenleiden führen.

Die mobile, aufblasbare Fußstütze

Sie sollte definitiv die letzte Wahl sein, aber wenn Du den Arbeitsplatz oft wechselst, viel mobil bist oder öfters mit dem Zug oder Flugzeug reist, ist sie absolut eine Überlegung wert: die aufblasbare Fußstütze.

Bei Gebrauch wird sie einfach aus der Tasche geholt, aufgeblasen und an Ort und Stelle unter den Füßen platziert. Geht es wieder weiter, wird auf noch einfachere Art und Weise die Luft abgelassen, das Kissen zusammengefaltet und platzsparend in der Tasche verstaut.

Dennoch, aufblasbare Fußstützen haben die schlechteste Ergonomie, da sie nur geringe Einstellmöglichkeiten besitzen. Die Höhe kann, wenn überhaupt, nur durch mehr oder weniger Luft im Kissen reguliert werden. Alles andere als optimal. Außerdem ist das geringe Gewicht eher negativ, wenn es um die Stand- und Rutschfestigkeit geht.

Fußstützen für Stehtische

Nicht nur Sitzen, auch das Stehen kann auf Dauer sehr anstrengend werden. Hier spielt die Fußstütze für Stehtische ihre Vorzüge aus. Denn durch sie ist eine gewisse Dynamik möglich. Während das eine Bein auf dem Boden steht (Standbein), wird das andere auf der Fußstütze abgestellt (Spielbein). Kurz darauf ist es genau andersherum.

Diese von Zeit zu Zeit wechselnde Haltung im Stehen zielt auf eine sehr gesunde Be- und Entlastung der Beine hin. Die Blutzirkulation wird angeregt, Verspannungen lösen sich und frühzeitige Ermüdungserscheinungen werden immer seltener.

Oft sind ergonomische Bürohocker bzw. genauer sogenannte Stehhilfen mit Fußringen ausgestattet. Jene eignen sich optimal als Stütze im Stehen.

Eine Alternative hierzu stellt die Anti-Ermüdungsmatte dar. Deren weicher und ggf. auch unebener Untergrund versetzt den Körper im Stehen in ein minimales, aber ständiges Ungleichgewicht. Dieses versucht er durch kontinuierliche Mikrobewegungen auszugleichen, also eine Balance herzustellen.

Welche ist die beste?

So viele Fußstützen, aber welche ist nun die beste? Wie Du oben bestimmt schon bemerkt hast, gibt es kein Modell, dass explizit aus den anderen heraussticht. Und auch die Stiftung Warentest hat bisher keinen Testsieger ausgemacht.

Dennoch möchten wir eine Empfehlung geben: Wenn Du eine günstige Fußstütze fürs Büro suchst, dann achte auf die unten beschriebenen Anforderungen. Diese sollten unbedingt erfüllt sein. Wie bspw. bei der WEDO Fußstütze RELAX. Wenn gewünscht, kann das Modell jedoch gerne mit Zusatzfunktionen wie Massagenoppen, einer Wippfunktion, Heizung oder einer gepolsterten Trittfläche ausgestattet sein. Die Empfehlungen hierzu findest Du oben.

Anforderungen

Rechtliches

Die wichtigste Frage zuerst: Muss mir mein Arbeitgeber eine Fußstütze zur Verfügung stellen? Ja. Hierzu wurde sogar ein separater Absatz vom Gesetzgeber in der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) festgelegt.

(7) Auf Wunsch der Beschäftigten hat der Arbeitgeber eine Fußstütze und einen Manuskripthalter zur Verfügung zu stellen, wenn eine ergonomisch günstige Arbeitshaltung auf andere Art und Weise nicht erreicht werden kann.

Anhang Anforderungen und Maßnahmen für Arbeitsstätten nach § 3 Absatz 1

Wenn es Dir also am Schreibtischarbeitsplatz nicht möglich sein sollte, die Füße ganzflächig und entspannt auf dem Boden abzustellen, dann hast Du gute Chancen, ein entsprechendes Modell gestellt bzw. erstattet zu bekommen.

Um die für Dich beste Fußstütze zu finden, kannst Du Dich an der folgenden Checkliste mit den wichtigsten Anforderungen orientieren.

Checkliste

Konkrete Vorgaben werden in der DIN 4556 „Büromöbel – Fußstützen für den Büroarbeitsplatz – Anforderungen und Prüfverfahren“ gemacht.

  • Anpassung der Höhe und Neigung
    Die Fußstütze muss höhenverstellbar und neigbar sein. Um eine möglichst optimale Anpassung zu erreichen, sollte die Höhe und Neigung bestenfalls unabhängig voneinander verstellbar sein. Solche Modelle sind oft auch stabiler und halten die eingestellte Position besser.
    Ob die Einstellung stufenlos oder über ein Raster geschieht, ist nicht unbedingt relevant. Wichtig ist aber, dass die Bedienung einfach und intuitiv ist.
  • Ausreichend große Trittfläche
    Eine Stellfläche von 45 x 35 cm (Breite x Tiefe – besser noch größer) muss mindestens vorhanden sein. Nur so ist ausreichend Platz vorhanden, um die Füße ganzflächig abstellen zu können. Optimal ist es, wenn seitlich keine erhöhten und damit störenden Rahmen angebracht sind. Je mehr Fläche zur Verfügung steht, desto größer ist der Bewegungsradius für die Füße – wichtig, um möglichst dynamisch zu sitzen.
  • Stabiler Stand
    Die Fußstütze muss stabil und standsicher auf dem Boden stehen. Und das sowohl auf einem harten (z.B. Holzboden wie Parkett, Laminat, Vinyl, usw.) als auch weichen Untergrund (Teppichboden). Es darf nicht um Kippen kommen und die Standfüße müssen mit einer rutschhemmenden Oberfläche bestückt sein.
  • Ecken und Kanten
    Alle Ecken und Kanten sollen abgerundet und gratfrei (insbesondere die Unterseite der Trittfläche) sein. Auch dann, wenn man barfuß um Schreibtisch sitzt, darf es zu keiner Verletzung kommen. Die Gelenke und Verstellmechaniken müssen so konstruiert sein, dass es zu keinem Quetschen der Zehen bzw. Füße kommt.
  • Material
    Das Material der Fußstütze ist auf den ersten Blick weniger relevant. Die meisten Modelle sind aus Kunststoff. Und dennoch bieten Qualitätsprodukte eine hohe Festigkeit und Langlebigkeit. Es gibt aber auch welche, deren Grundkonstruktion aus verchromtem Metall bzw. Edelstahl bestehen. Aber auch hier ist die Stellfläche meist aus Kunststoff. Wenn Dir das Thema Nachhaltigkeit wichtig ist, dann schau doch mal nach einer Fußstütze aus Holz. Achte dabei auf die Herkunft des Holzes (Ökosiegel wie FSC). Dieses sollte aus einer nachhaltigen Forstwirtschaft stammen.
    Die Bezüge von gepolsterten Fußstützen sollten aus einem widerstandsfähigen Textil produziert sein. Vorteilhaft ist, wenn sie zu Reinigung abgenommen werden können und besser noch maschinenwaschbar sind. Leder, sowohl Kunstleder als auch Echtleder, wird üblicherweise nur bei Beinauflagen verwendet. Dieses würde beim Betreten mit Straßenschuhen schnell erste Gebrauchsspuren zeigen.
  • Aussparung für Fußschalter
    Für manche Funktionen (z. B. beim Diktieren) oder, wenn bestimmte gesundheitliche Einschränkungen bestehen, kann es sinnvoll sein, einen Fußschalter zu benutzen. Spezielle Fußstützen mit einer Aussparung für Fußschalter (z. B. die Wedo Relax 2751) sind hier besonders gut geeignet. Die Aussparung sollte mittig sein, sodass der Schalter von beiden Füßen erreicht werden kann.

Fußstütze richtig einstellen und verwenden

Die beste Fußstütze nützt nichts, wenn sie nicht richtig eingestellt und verwendet wird. Im Folgenden findest Du einige Tipps, worauf Du achten solltest.

  • Flache Schuhe benutzen
    Egal, ob mit oder ohne Fußstütze, am Schreibtisch solltest Du ausschließlich bequeme Schuhe tragen. Das heißt, Schuhe mit erhöhten Absätzen solltest Du gegen ein anderes Paar tauschen. Oder was ist mit barfuß? Das ist besonders empfehlenswert, wenn die Stellfläche gepolstert ist oder Massagenoppen vorhanden sind.
  • Zuerst den Bürostuhl richtig einstellen
    Nun ist es wichtig, zuerst den ergonomischen Bürostuhl anzupassen. Dabei sollte die Sitztiefe so eingestellt werden, dass zwei bis drei Finger Platz zwischen Sitzpolster und Kniekehle bleiben. Die Sitzhöhe richtet sich nach der Schreibtischhöhe – natürlich nur, wenn dieser nicht höhenverstellbar ist. Sie ist optimal, wenn die Arme locker auf der Tischplatte aufliegen. Ober- und Unterarm ergeben dabei ca. einen rechten Winkel.
  • Höhe der Trittfläche
    Die Höhe ist richtig eingestellt, wenn Ober- und Unterschenkel einen Winkel von mind. 90° oder auch mehr ergeben.
  • Neigungswinkel
    Der Winkel kann so variiert werden, damit sich eine spürbare Entlastung in Wade und Schienbein einstellt. Dabei wird eine leicht hinten aufgestellte Position von vielen präferiert.
  • Füße müssen vollständig auf der Trittfläche aufliegen
    Um eine optimale Unterstützung und damit eine spürbare Entlastung der Beine, des Rückens bis hin zum Nacken zu erreichen, müssen die Füße ganzflächig aufliegen. Hier wären wir auch wieder beim ersten Punkt: Schuhe mit Absätzen sind hierfür kontraproduktiv. Denn sie zwingen die Füße und Beine in eine Zwangshaltung.
  • Trittfläche ausnutzen
    Die Füße mit der kompletten Fußsohle abzustützen sorgt also für die notwendige Entlastung. Das heißt aber nicht, dass dies ununterbrochen genau so bleiben soll. Viel gesünder ist es, sich regelmäßig und aktiv zu bewegen. Heb‘ Deine Füße also regelmäßig an, streck‘ sie aus, stell‘ sie mal vorne, mal hinten und mal zur Seite ab. So kommt eine gewisse Dynamik rein, die viele positive Auswirkungen mit sich bringt.
    Um diese gesunde Sitzgewohnheit jedoch zu ermöglichen, muss auf der Trittfläche ausreichend Platz vorhanden sein. Bei vielen Modellen ist das dynamische Sitzen deshalb nur eingeschränkt möglich.

Vor- und Nachteile von Fußstützen

Vorteile

  • Ideal für kleine Menschen
    Fußstützen sind ideal geeignet für kleine Menschen. Besonders dann, wenn der Schreibtisch nicht höhenverstellbar ist oder, die unterste Höheneinstellung des Bürostuhls nicht ausreicht, um beide Fußsohlen auf dem Boden abzustellen. In diesem Fall ist es laut Arbeitsstättenverordnung sogar verpflichtend, eine Fußstütze bereitzustellen.
  • Sinnvolle und preiswerte Alternative
    Ein guter ergonomischer Schreibtisch ist nicht gerade günstig. Kommt ein Kauf zum jetzigen Zeitpunkt nicht in Frage, so ist die anpassbare Bodenerhöhung die beste und preiswerteste Alternative, um dennoch eine ergonomische Arbeitshaltung erreichen zu können.
  • Zusatzfunktionen sorgen für mehr Behaglichkeit beim Sitzen
    Eine Massagefunktion, eine beheizte oder gepolterte Stellfläche sowie eine zusätzliche Auflage für das Bein können das Sitzen wesentlich angenehmer gestalten.
  • Nach gesundheitlichen Beeinträchtigungen
    Du hattest einen komplizierten Bruch, einen Bänderriss und vielleicht sogar eine OP? Jetzt heißt es, sich Ruhe gönnen. Doch auch mit solchen Einschränkungen möchte man gerne mal am Schreibtisch sitzen. Eine entsprechende Fußstütze, ggf. sogar eine gezielte Beinauflage oder Hängematte für die Füße kann diesen Wunsch ermöglichen.

Nachteile

  • Eingeschränkte Bewegungsfreiheit
    Die größte Stellfläche ist immer noch kleiner als der freie Boden unter dem Schreibtisch. Fußstützen haben den Nachteil, dass sie nur eine eingeschränkte Bein- bzw. Bewegungsfreiheit zulassen.
  • Nur als Notlösung
    Die Prämisse sollte sein, für alle Menschen, ob groß oder klein, die individuell passenden Büromöbel zur Verfügung zu stellen. Ein Bürostuhl, der ausreichend tief abgesenkt werden kann sowie ein höhenverstellbarer Schreibtisch sind immer noch die bessere Wahl als der Einsatz einer Fußstütze.

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Stefan