
Der CLOUVOU ProDesk ist ein elektrisch höhenverstellbarer Schreibtisch, der mit einer sehr schnellen Höhenverstellung, vier Speicherplätzen und praktischem Zubehör wie Kabelbox und Headset-Haken ausgestattet ist. Für meinen Test habe ich mich für die Variante mit 160 × 80 cm großer Tischplatte in Holzoptik entschieden.
In meinem Testbericht zeige ich dir, wie gut sich der CLOUVOU ProDesk im Arbeitsalltag schlägt. Ich gehe auf die Montage, Verarbeitung, Höhenverstellung, Stabilität, Beinfreiheit und das Kabelmanagement ein. Dabei zeige ich dir, was mir beim ergonomischen Schreibtisch besonders gut gefallen hat und an welchen Stellen ich noch Verbesserungspotenzial sehe.
Kurz und knapp – Alles Wichtige zum CLOUVOU ProDesk
Vorteile
- Einfache Montage ohne zusätzliches Werkzeug dank verständlicher Anleitung und vorgefertigter Gewindebuchsen in der Tischplatte. Letztere sind auch bei einer späteren Demontage von Vorteil.
- Hochwertig wirkende und pflegeleichte Tischplatte, die sich in meinem Test gegenüber normalen Beanspruchungen unempfindlich zeigte.
- Sehr schnelle Höhenverstellung – mit bis zu 60 mm/s gehört der ProDesk zu den schnelleren höhenverstellbaren Schreibtischen. Alternativ lässt sich ein langsamerer Modus einstellen.
- Vier Speicherplätze und praktische Zusatzfunktionen wie eine programmierbare Sitz-Steh-Erinnerung sowie USB-A- und USB-C-Anschluss.
- Durchdachtes Kabelmanagement mit großer Kabelbox, Kabelclips und Klettbindern. Auch ein praktischer Headset-Haken ist bereits inklusive.
- Gute Beinfreiheit beim normalen Sitzen und bei Haltungswechseln.
- Hohe Belastbarkeit bis 140 kg. Auch mit mehr als 100 kg Testbelastung blieb der Tisch stabil und ließ sich problemlos verstellen.
Nachteile
- Relativ hohe minimale Tischhöhe von 74,5 cm. Vor allem für kleinere Personen kann dies ergonomisch problematisch sein.
- Schwingungen werden in höherer Position stärker wahrnehmbar und können sich insbesondere beim intensiven Tippen auf den Monitor übertragen.
Fazit

Der CLOUVOU ProDesk hat bei mir insgesamt einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Die Verarbeitung wirkt ordentlich, die Montage ist einfach und auch im späteren Arbeitsalltag konnte mich der Tisch überzeugen.
Besonders positiv ist mir die schnelle Höhenverstellung aufgefallen. Der Wechsel zwischen Sitzen und Stehen ist innerhalb weniger Sekunden erledigt. Es macht geradezu Spaß, regelmäßig die Haltung zu wechseln – genau so soll es sein. Auch die Tischplatte hat meinen positiven ersten Eindruck bestätigt. Sie wirkt hochwertig, ließ sich problemlos reinigen und zeigte sich bei normaler Beanspruchung unempfindlich.
Sehr gelungen finde ich außerdem das Kabelmanagement. Vor allem die mitgelieferte Kabelbox ist nicht nur ein nettes Extra, sondern im Alltag wirklich brauchbar. Sie bietet genügend Platz für eine Steckdosenleiste, Netzteile (auch höhere) und die dazugehörigen Kabel.
Bei der Stabilität schneidet der ProDesk ebenfalls gut ab. Im Sitzen steht er ruhig. In höherer Position werden Schwingungen beim stärkeren Tippen oder Anlehnen deutlicher und können sich auf den Monitor übertragen. Im normalen Arbeitsalltag empfand ich das jedoch nicht als störend.
Was du beachten solltest, das ist die minimale Tischhöhe von gemessenen 74,5 cm. Für mich funktioniert sie noch gut, für kleinere Personen unter 1,70 m kann der Tisch aber bereits zu hoch sein.
Das heißt, der CLOUVOU ProDesk bietet meiner Meinung nach ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Wenn die minimale Höhe zu deiner Körpergröße passt, bekommst du einen hochwertig wirkenden und praktisch ausgestatteten höhenverstellbaren Schreibtisch, den ich für den Einsatz im Homeoffice, aber auch im Büro gut empfehlen kann.
399,99 €inkl. gesetzl. MwSt.
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Passt der Schreibtisch zu dir?
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Höhenbereich 74,5 cm–122,3 cm
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Körpergröße 175–195 cm
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Belastbarkeit (dyn.) 140 kg
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Speicherplätze 4
CLOUVOU ProDesk – Der ausführliche Test
Über den Autor
Ich bin Stefan und habe den ProDesk mehr als fünf Wochen im Alltag getestet. Durch meine bisherigen Tests ergonomischer Schreibtische kann ich gut einschätzen, worauf es bei Verarbeitung, Ergonomie und Nutzung im Alltag ankommt.
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Lieferung, Verpackung und Lieferumfang
Der höhenverstellbare Schreibtisch CLOUVOU ProDesk wird in zwei separaten Paketen geliefert. Beide Pakete sind so handlich, dass du sie ohne Probleme auch allein tragen kannst. Wenn du dich für die größere Tischplatte entscheidest (wie ich es hier getan habe), dann ist eine helfende Hand auf jeden Fall zu empfehlen.

Trotz der paar Dellen im Paket (verursacht durch den Paketdienst) ist bei mir alles ordentlich und ohne Lieferschäden angekommen. Dies spricht definitiv für die Art und Stärke der Verpackung. Die Tischplatte ist rundum mit Schaumstoffleisten sowie Eckenschoner geschützt. Die Einzelteile im Paket mit dem Tischgestell sind alle formschlüssig in einem maßgefertigten Schaumstoff-Inlay verstaut.

Das Auspacken der einzelnen Komponenten ist für mich immer ein wichtiger Prozess während des Tests. Hier kann ich mir einen sehr guten ersten Eindruck über die Produktqualität machen kann. Und dieser war wirklich positiv. Alle Bauteile wirken wertig, es gibt keine unschönen Fertigungsrückstände oder -fehler und die vormontierten Komponenten sind sauber zusammengefügt.
Es ist nur ein Detail, dafür eines, welches in dieser Preisklasse sonst nicht so oft zu finden ist: die vorgefertigten Gewindebuchsen in der Tischplatte. Diese sind für mich definitiv ein Qualitätsmerkmal. Denn dadurch wird nicht nur die Montage vereinfacht, sondern auch eine beschädigungsfreie spätere Demontage ermöglicht – bei reinen Bohrlöchern im Holz können diese schnell ausleiern bzw. ausreißen.

Die Kleinteile für die Montage liegen in einer beschrifteten Tüte bei. Das einzige Werkzeug, welches für den Aufbau benötigt wird, befindet sich ebenfalls im Paket.
Die Montageanleitung im Format DIN-A4 ist bebildert. Zusätzlich werden die einzelnen Schritte auch textlich beschrieben. Beides in Kombination ergibt eine verständliche Anleitung. Damit du einschätzen kannst, welche Montageschritte auf dich zukommen, habe ich den Aufbau des CLOUVOU ProDesk ausführlich dokumentiert. Im folgenden Kapitel findest du die einzelnen Schritte mit praktischen Hinweisen.

Montage
Um sowohl deinen Boden als auch die einzelnen Tischkomponten bei der Montage zu schützen, empfehle ich dir, eine oder meherere der Schaumstoffmatten aus dem Paket der Tischplatte unterzulegen – wie du es im folgenden Bild siehst.
Im ersten Montageschritt wird einer der Querträger mit den beiden Tischbeinen verbunden. Hierfür musst du laut Anleitung zuerst die vier Klemmschrauben des Querträgers lösen. Nun kannst du die Querträger symmetrisch auseinander ziehen – du brauchst es zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht tun.
Als nächstes positionierst du die beiden Tischbeine links und rechts auf der Schaumstoffmatte. Dann legst du den Querträger mit den Laschen nach unten oben auf und schaust, dass die Verbindungslöcher übereinstimmen. Jeweils zwei Schrauben eindrehen und fertig ist der Schritt.

Im nächsten Schritt wiederholst du das Ganze, nur eben auf der anderen Seite der Tischbeine. Achte auch hier wieder, dass die Laschen des Querträgers nach unten zeigen. Alle vier Laschen (Kabelhalterungen) sollen nachher innenliegend sein.

Nun drehst du die vormontierten Tischbeine um und stellst sie auf den Kopf. In dieser Position kannst du die beiden Tischfüße mit jeweils vier Schrauben oben befestigen. Hier kannst du auch noch sicherstellen, dass alle Fußteller ganz eingedreht sind. Falls du deinen Schreibtisch später ausrichten möchtest oder musst, da du einen unebenen Boden hast, kannst du dies später über genau diese Teller tun.

Danach drehst du das Ganze erst einmal um und stellst es auf die eben montierten Tischfüße. Nur in dieser Position lassen sich die beiden Tischplattenauflagen rechts und links mit jeweils zwei Senkkopfschrauben befestigen.

Im nächsten Schritt musst du noch die Silikonpuffer auf all die Langlöcher aufkleben. Diese dienen später zur Entkopplung von Tischplatte und Gestell und sorgen somit für eine leisere Höhenverstellung des Schreibtisches.

Die Montage des Tischgestells ist jetzt im Prinzip fast fertig. Als nächstes geht es an das dünne Blech, genauer an die Kabelbox. Diese muss durch Biegen an den entsprechenden Lochfalzen in Form gebraucht werden.
Als erstes legst du dir das Blech entsprechend zurecht (das CLOUVOU-Logo befindet sich auf der Rückseite, siehe nächstes Bild). Dann biegst du erst die äußere kleinere Seite nach unten und danach die komplette Außenseite jeweils nach oben – entsprechend gespiegelt auf der anderen Seite.

Beim letzten Schritt für das Formen der Kabelbox musst du nur doch die lange Blechseite nach oben biegen. So weit, bis sie parallel zu den schrägen Kanten (sowie der schrägen Langlöcher) der Außenseiten ausgerichtet ist.

Jetzt nimmst du dir am besten zwei oder drei der Schaumstoffmatten und legst sie auf den Boden. Darauf legst du dann die Tischplatte mit den Gewindebuchsen nach oben ausgerichtet ab. Orientiere sie so, dass die beiden Buchsen rechts und links für die Befestigung des Bedienelements nach vorne, also zu dir zeigen.
Als nächstes darfst du das Tischgestell wiederum umdrehen und stellst es auf den vorher aufgeklebten Silikonpuffern ab. Dann ziehst du das Gestell auseinander und richtest die Langlöcher so aus, dass alle Verbindungsstellen mit einer Gewindebuchse der Tischplatte übereinstimmen. In dieser Position schraubst du Gestell samt Platte zusammen.
Danach kommt ein Schritt, der in der Montageanleitung anscheinend vergessen wurde – jedenfalls im beschreibenden Text. Du musst zuletzt noch die anfangs gelösten Schrauben (jeweils zwei links und rechts) der Querträger festziehen. Achte dabei, dass die Auszugsschiene möglichst mittig ausgerichtet ist.

Im nächsten Montageschritt schraubst du die zuvor gebogene Kabelbox mit insgesamt vier Schrauben hinten an den dafür vorgesehenen Gewindebuchsen fest. Leg sie so herum auf, dass die lange gebogene Blechseite nach hinten zeigt.
Das Anschrauben erfordert etwas Fingerspitzengefühl, da der Inbusschlüssel mit T-Griff bei jedem Umdrehen etwas am Blech hakt. Es ist aber trotzdem auch mit diesem Werkzeug möglich.

Anschließend musst du noch den Headset-Haken befestigen. Je nachdem, auf welcher Seite du ihn anschließend haben möchtest, schraubst du ihn entweder links oder rechts mit zwei Schrauben an.

Und dann folgt schon der letzte Schritt, bei dem du etwas anschrauben musst: das Bedienelement. Auch hier solltest du dir am besten schon vorher überlegen, wo du dieses später haben möchtest. Ich habe mich für die linke Seite entscheiden. Das heißt, auf der umgedrehten Tischplatte muss es rechts montiert werden.

Ganz zum Schluss fehlt nur noch die Verkabelung sowie das ordentliche Verlegen der entsprechenden Kabel.
Der Anschluss der Kabel ist im Prinzip selbsterklärend. Das einzige, was du wissen musst, ist, dass du das vom Bedienelement weiter entfernte Tischbein mit dem Verlängerungskabel verbinden musst. Ansonsten steckst du die Kabel einfach in die dafür vorgesehenen Eingänge am Bedienelement.
Beim Verlegen klemmst du die Kabel einfach in die innenliegenden Kabelhalterungen (die Laschen mit den jeweils zwei gebogenen Haltefingern). Das klappt und hält ganz gut. Darüber hinaus kannst du noch die selbstklebenden Kabelclips nutzen, um die Kabel ordentlich zu bündeln und hinterher vor dem Herunterhängen zu sichern.

Erster Eindruck
Zu diesem Zeitpunkt, nach dem Auspacken, Aufbau und ersten Austesten der Höhenverstellung, kann ich eigentlich nur Positives über den CLOUVOU ProDesk berichten. Die Montage ist durchweg einfach gestaltet. Im Prinzip ist alles selbsterklärend. Vielleicht sind die Schritte etwas zahlreicher als bei manch anderen Modellen. Aber auf den einen Schritt mehr oder weniger sollte es nicht ankommen. Wichtiger ist, was zum Schluss dabei rauskommt. Und auch hier konnte mich der ProDesk positiv überraschen. Überraschen deshalb, weil ich die rasche Höhenverstellung nicht unbedingt erwartet hatte. 60 mm/s sind ganz schön schnell. Vergleichbare Schreibtische in dieser Kategorie können hier meist nicht mithalten.
Über die wertige Qualität der Einzelteile habe ich ja weiter oben schon berichtet. Auch im zusammengebauten Zustand bestätigt sich der Eindruck.
Ansonsten finde ich den Tisch auch optisch ansprechend. Mir gefällt die Kombi aus weißem Tischgestell und Tischplatte in Holzdekor (Eichenoptik). Ich weiß aber, dass Optik immer auch Geschmacksache ist. Falls du lieber eine andere Farbvariante wünscht, schau doch einfach mal im Shop vorbei.
Einziger kleiner Wermutstropfen war die minimale Tischhöhe. Für mich persönlich kein wirkliches Problem, für kleinere Personen (unter 1,75 m bzw. 1,70 m) könnte es jedoch eins sein. Warum, darauf gehe ich weiter unten genauer ein.
Trotzdem, mein erster Eindruck war durchaus positiv. Doch wie schneiden die einzelnen Features im Alltag ab? Dazu gehe ich in den folgenden Kapiteln genauer ein. Dort bewerte ich die Produktmerkmale vor allem mit Blick auf die Ergonomie.

Tischplatte, Gestell und Beinfreiheit
Für meinen Test habe ich mich für die Tischplatte in der Farbe Holz und in der Größe 160 × 80 cm entschieden (2,5 cm stark). Es handelt sich dabei um eine Spanplatte mit Melaminharzbeschichtung. Die Oberfläche besitzt eine leichte Pearl-Struktur, was optisch und haptisch sehr edel wirkt – vor allem in Kombination mit der nachgebildeten Holzoptik. Das Holzdesign ist der Eichenstruktur nachempfunden.
Die Tischoberfläche ist aber nicht nur optisch ein Hingucker. Sie überzeugt auch in ihrer Widerstandsfähigkeit. Im Kratztest mit dem Boden der Kaffeetasse konnte ich keine bleibenden Kratzer feststellen – normales Abstellen und über den Tisch Rutschen. Einzig Abdrücke von Handschweiß und -fett bleiben sichtbar. Dies lassen sich aber relativ einfach mit einem Tuch abreiben.

Der CLOUVOU ProDesk besitzt ein sogenanntes T-Gestell. Wenn du von der Seite draufschaust, dann befinden sich die Tischbeine also genau mittig zur Tischplatte. Diese Symmetrie erzeugt optisch den Effekt von Harmonie und Ruhe. Außerdem vermittelt sie eine gewisse Stabilität.
Da die Tischbeine jedoch mittig ausgerichtet sind, befindet sich eben auch das Rahmengestell genau in der Mitte unter der Tischplatte. Das heißt, die Beinfreiheit in der Tiefe ist etwas eingeschränkt. Bei großen Personen bzw. solchen Personen mit langen Beinen kann es deshalb vorkommen, dass die Knie im Sitzen an das Rahmengestell anstoßen. Dies passiert aber eher nur dann, wenn die Beine im Sitzen übereinandergeschlagen werden. Und genau das sollte beim ergonomischen Sitzen möglichst vermieden werden.
In meinem Test konnte ich das Anstoßen am Rahmen wirklich nur beim Übereinanderschlagen der Beine erzwingen. Aber auch dann waren es nur die Füße, die angestoßen sind. Beim normalen Sitzen mit beiden Füßen auf dem Boden war die Beinfreiheit vollkommen gegeben. Dynamisches Sitzen mit häufigen Haltungswechseln ist also auch beim CLOUVOU ProDesk ohne Einschränkungen möglich.

Höhenverstellung und Bedienung
Der höhenverstellbare Schreibtisch CLOUVOU ProDesk besitzt ein relativ breites Bedienelement (15 cm). Es steht unter der Tischplatte hervor und ist um 30° nach vorne abgewinkelt. Gerade durch den Winkel ist eine gute Ablesbarkeit der Beschriftung sowie der LED-Anzeige möglich. Die Bedienung funktioniert per Touch. Mit den Pfeil-Tasten kannst du die Höhe manuell verstellen. Noch praktischer ist die Höhenverstellung aber mit den Ziffern 1–4, über die du voreingestellte Tischhöhen direkt anfahren kannst.
Über den Wecker kannst du dir eine Sitz-Steh-Erinnerung einstellen. Du hast die Wahl zwischen 0,5 h, 1 h und 2 h. Nach abgelaufener Zeit fängt das Bedienelement an zu Piepen und du weißt, dass es mal wieder Zeit wird, die Haltung zu wechseln. Bei aktivierter Erinnerungsfunktion bleibt die eingestellte Erinnerung im Display aktiviert. Die Anzeige für die aktuelle Tischhöhe erlischt jedoch immer nach ca. 10 Sekunden und geht in den Standby-Betrieb.

Seitlich am Bedienelement befinden sich insgesamt zwei USB-Ausgänge. Links USB-A (10 W), rechts USB-C (15W). Hierüber lassen sich Geräte wie Maus, Tastatur oder auch Smartphone laden. Ggf. kannst du dir dadurch ein USB-Verlängerungskabel oder gar einen USB-Hub sparen.

Die Höhenverstellung ist im Bereich von min. 74,5 cm bis max. 122,3 cm möglich (gemessen). Insbesondere die Stehhöhe wird für die meisten Menschen völlig ausreichend sein. Nur die relativ hohe minimale Tischhöhe könnte für einige kleinere Personen problematisch werden.
Hierfür musst du wissen, dass immer zuerst der Bürostuhl richtig eingestellt werden sollte. Und an dieser optimalen Sitzposition orientiert sich dann die richtige Einstellung des Schreibtisches. Wenn nun aber die Tischhöhe nicht weit genug abgesenkt werden kann, muss letztendlich der Bürostuhl an den Schreibtisch angepasst werden. So war es auch bei mir der Fall. Wobei ich hier anmerken möchte, dass ich nur die Sitzhöhe etwas anheben musste – bis zur max. Sitzhöhe, die für mich noch für eine ergonomische Sitzweise akzeptabel ist.
Wenn ich also von meiner Körpergröße ausgehe (ich bin 1,78 m groß), würde ich behaupten, dass der CLOUVOU ProDesk ab einer Körpergröße von 1,70 m, definitiv aber ab 1,75 m uneingeschränkt empfehlenswert ist. Für kleinere Personen wäre er aber ebenso nutzbar. Falls du dann jedoch das Problem hast, dass du deine Füße nicht vollflächig auf dem Boden abstellen kannst, solltest du unbedingt eine passende Fußstütze verwenden.

Wie ich weiter oben schon angemerkt habe, war ich sehr positiv beeindruckt von der Hubgeschwindigkeit. Der ProDesk besitzt zwei Hubmotoren, die bis zu 60 mm/s erreichen (es gibt auch noch einen langsameren Modus mit 25 mm/s). Somit ist der Wechsel vom Sitzen ins Stehen und andersherum in nur wenigen Sekunden erledigt. Beim Anfahren und Erreichen der Zielhöhe wird die Geschwindigkeit gedrosselt. Erkennt der Schreibtisch ein Hinderniss, stoppen die Motoren unmittelbar und fahren wieder etwas zurück – die Empfindlichkeit kann in drei Stufen angepasst werden.
Der Geräuschpegel während der Höhenverstellung ist akzeptabel und wurde keineswegs störend wahrgenommen.
Stabilität und Wackeln im Alltag
Laut Datenblatt ist der CLOUVOU ProDesk belastbar bis zu 140 kg. Damit wird er für höchstwahrscheinlich alle Office-Setups ausreichend sein. Wie bei anderen Schreibtischtests auch, konnte ich dies mit meinem eigenen Körpergewicht (sitzend auf dem Tisch) plus zusätzlichen Hantelgewichten testen. Zusammen ergibt das etwas mehr als 100 kg. Für den Kipptest bin ich bis an die Kante herangerückt. Der Tisch stand trotzdem stabil.
Während der Höhenverstellung konnte ich kein wesentliches Nachlassen der Hubgeschwindigkeit feststellen. Nach einigen Hubzyklen geht die Steuerung jedoch in einen Sicherheitsmodus. Das heißt, es ist kein weiteres Verfahren der Tischhöhe mehr möglich. Die LED-Anzeige gibt „HOT“ aus. Nach ca. 15 Minuten Abkühlzeit erlischt diese Anzeige wieder und die Höhenverstellung kann erneut starten. Diese Sicherheitsfunktion ist übrigens Standard bei solchen höhenverstellbaren Schreibtischen. Außerdem gehe ich hier ja absichtlich an die Grenzen des Möglichen. Normalerweise würde der Tisch niemals so oft hintereinander hoch- und runtergefahren werden.

Als nächstes möchte ich auf die Steifigkeit und das Wackelverhalten eingehen. Hier unterscheide ich zwischen Sitz- und Stehposition.
Wie zu erwarten, ist die höchste Steifigkeit und damit auch das geringste Wackeln im Sitzen wahrnehmbar. Der CLOUVOU ProDesk steht wirklich stabil. Dennoch können sich auch hier Schwingungen sichtbar auf den Monitor übertragen, wenn man es darauf anlegt. Wenn du beispielsweise sehr schnell und intensiv tippst. Dies kommt aber auch immer auf den Monitor selbst an. Ein größeres und ausladenderes Display macht Schwingungen eher sichtbar. In meinem Test konnte ich jedoch keine wirklich störenden Schwingungen feststellen.
In der Stehposition wiederum sieht es etwas anders aus. Hier können sich Schwingungen schon leichter auf den Monitor übertragen. Diese werden umso deutlicher, je höher der Tisch ausgefahren ist. Ursprung der Schwingungen sind auch hier das intensivere Tippen auf der Tastatur und natürlich auch das Anhlehnen an der Tischkante.
Hinweis: Das sichbare Wackeln ist ein ganz typisches Verhalten und bei vergleichbaren Schreibtischen ähnlich festzustellen. Solltest du Bedenken diesbezüglich haben, möchte ich dir den CLOUVOU MasterDesk* als Alternative anbieten. Dieser besitzt Teleskopbeine mit drei Segmenten, die dem ganzen Tischgestell etwas mehr Steifigkeit geben. Trotzdem kann ich dir garantieren, dass du auch dort keinen absolut wackelfreien Schreibtisch erhältst. In dieser Preisklasse und bei dieser Art von Tischen ist dies technisch einfach nicht umsetzbar. Ich erwähne dies explizit deshalb, um keine falschen Erwartungen aufkommen zu lassen. Der CLOUVOU ProDesk schneidet vergleichsweise gut ab, was die Stabilität und das Wackeln angeht.

Kabelmanagement
Das Kabelmanagement beim CLOUVOU ProDesk fällt auf den ersten Blick einfach, aber absolut funktional aus. Dabei geht es mir in erster Linie um das ordentliche Verlegen und Bündeln von Kabelsträngen. Hierzu liegen der Lieferung zum Beispiel Klettkabelbinder sowie selbstklebende Kabelclips bei. Die Kabelclips habe ich ja bereits oben bei der Montage vorgestellt. Sie sind hervorragend dafür geeignet, um Kabel unter der Tischplatte zu führen und sie vor dem Herunterhängen zu sichern. Die Kabelklettbinder wiederum eignen sich, um mehrere Kabel zu einem Strang zu bündeln.

Was mir besonders gefällt, ist, dass beim ProDesk standardmäßig eine Kabelbox mitgeliefert wird. Du brauchst dir also keine Gedanken hierzu machen und musst auch nachträglich nicht auf ein Fremdprodukt zurückgreifen.
Die Kabelbox besteht aus einem dünnen Blech. Dennoch ist sie ausreichend stabil, um auch mehrere oder größere Steckdosenleisten samt Stecker, Netzgeräte und sonstige elektrische Bauteile aufzunehmen. Außerdem bietet sie vor allem auch genügeng Platz, um all dies aufnehmen zu können – Auflagefläche: 57 cm breit, 15 cm tief. Bei vielen Kabelkanälen hakt es immer an der verfügbaren Höhe. Nicht so beim ProDesk. Hier sind insgesamt 12,5 cm vorhanden. Genügend, um auch höhere Steckernetzteile einstecken zu können (im Bild siehst du bspw. eines mit einem nach oben abgehenden USB-C-Stecker).

Die Kabelbox ist extrem vielseitig. Du hast die Möglichkeit, mit den Kabeln direkt von oben, seitlich oder gar von unten ein- bzw. abzugehen.

Nice to have ist der Headset-Haken. Wie es der Namen vermuten lässt, kann daran sehr praktisch das Headset/der Kopfhörer aufgehängt werden. Aufgrund der Stabilität des Hakens lassen sich auch Taschen oder sonstige, ähnlich schwere Sachen daran aufhängen.

Produktdaten
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| Kabelmanagement |
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| Herstellerinfos |
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